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TEXAS: «Wie viele Unschuldige wollt ihr noch umbringen?»

In keinem anderen Bundesstaat der USA werden so viele Menschen hingerichtet wie in Texas. Allein dieses Jahr mussten schon 9 Leute sterben – in den gesamten USA 17. Ein Blick hinter die Kulissen.
Pat Hartwell und Yancy Balderas (v. l.) demonstrieren in Huntsville, Texas, gegen die Hinrichtung von Lester Bower. (Bild Aleksandra Mladenovic)

Pat Hartwell und Yancy Balderas (v. l.) demonstrieren in Huntsville, Texas, gegen die Hinrichtung von Lester Bower. (Bild Aleksandra Mladenovic)

Aleksandra Mladenovic, Huntsville

«Als ich klein war, lief ich mit ein paar Freunden einen Pfad entlang. Da war eine Schlange. Wir rannten, so schnell wir konnten, zum Haus meines Freundes. Seine Mutter stürmte hinaus, um die Schlange zu töten. Sie fragte nicht danach, ob es eine Giftschlange war oder eine ungefährliche Babyschlange. Es war einfach eine Schlange. Entschuldigen Sie bitte meine Ausdrucksweise, aber – seien wir ehrlich – ich bin auch einfach nur ein Neger.»

Harvey Earvin

Mit gütigen Augen blickt einem Harvey Earvin entgegen. Er ist eloquent. Wenn er spricht, spricht er in Bildern. Die Strasse, die zu ihm führt, schlängelt sich durch das idyllische Städtchen Livingston, gesäumt von halbhohen Bäumen und Wildblumen, die Hügel hinauf und wieder hinunter. Auf einem Plateau in einer grossen Waldlichtung ist sein Zuhause – die «Polunsky Unit», ein Hochsicherheitsgefängnis. Harvey Earvin hat einen Menschen getötet. Das war 1976; er war 18 Jahre alt. Heute ist er 58-jährig und der Todestrakt seit 39 Jahren sein Zuhause.

«Den guten Kampf gekämpft»

Während Harvey Earvin auf die Hinrichtung wartet, hat Lester Bower seine bereits hinter sich.

Es ist Nachmittag am 3. Juni. Vor der Absperrung bei der «Walls Unit», wie das rote Gefängnis im Zentrum von Huntsville wegen seiner Backsteinmauern genannt wird, hält ein rundes Dutzend Leute Plakate mit Bowers weissem, rundem Gesicht in die Höhe. Durch einen Verstärker tönt es: «Wie viele unschuldige Menschen wollt ihr denn noch umbringen? Lester, wir lieben dich!» Um 18.18 Uhr wird dem 67-jährigen Lester Bower, nachdem er 31 Jahre im Todestrakt verbüsst und seine letzten Worte gesprochen hat, die Giftspritze gesetzt.

«Vieles wurde über diesen Fall geschrieben, nicht alles entsprach der Wahrheit. Aber die Zeit ist vorbei, und es ist Zeit, darüber hinwegzukommen. (...) Ich habe den guten Kampf gekämpft und mein Vertrauen behalten. Ich werde nicht Lebewohl sagen, ich sage einfach auf Wiedersehen. (...)»

Lester Bower

Bower bedankt sich bei seinen Anwälten, seiner Ehefrau, seinen Töchtern und Freunden für ihre «unerschütterliche Unterstützung». Es dauert 18 Minuten, bis ihn der Arzt für tot erklärt.

Bower wurde in einem Indizienprozess wegen vierfachen Mordes zum Tode verurteilt; er soll in einem Flugzeughangar beim Versuch, ein Flugzeug zu stehlen, vier Männer erschossen haben. Einen eindeutigen Beweis konnte die Staatsanwaltschaft nie präsentieren – die Tatwaffe wurde bis heute nicht gefunden, am Tatort gab es keine Fingerabdrücke. Bower beteuerte bis zuletzt seine Unschuld, er hatte keine Vorstrafen.

Lester Bower ist der achte Mensch, der in Texas in diesem Jahr hingerichtet wurde (Anm. d. Red.: Bis zur Publikation dieses Artikels gab es eine weitere Hinrichtung). Es war sein siebter Hinrichtungstermin. Seine Anwälte konnten den Vollzug des Urteils die ersten sechsmal mit einem Eilantrag stoppen – am 3. Juni gelang das allerdings nicht. Anträge auf eine Wiederaufnahme des Prozesses scheiterten, obwohl in den 31 Jahren neue Beweise zu Tage getreten waren: Neue Zeugen berichteten, es habe sich um einen schiefgelaufenen Drogendeal gehandelt, die mutmasslichen Täter hätten mit der Ermordung der vier Männer geprahlt. Für die Richter reichte das jedoch nicht – die neue Sachlage beweise nicht Lester Bowers Unschuld.

Zuschauen für die Bewältigung

Getrennt durch eine Glasscheibe verfolgen in einem Raum die Angehörigen des Hingerichteten dessen Ableben, in einem zweiten Raum die Angehörigen der Opfer. Letzteren ist der Zutritt zur Hinrichtung seit 1996 erlaubt. Der Exekution des Täters beizuwohnen, erleichtere ihnen, den Verlust eines geliebten Menschen zu bewältigen, so die Begründung.

Die Kamerateams verschiedener lokaler Fernsehsender haben sich bereits vor dem Gefängnis aufgestellt, warten gebannt, ob die Angehörigen ein Statement abgeben werden. Marlene Bushard, die Ehefrau eines der Opfer, tritt hervor: «Der heutige Tag war hart. Schon sechsmal war ich hier und nichts passierte. Erst als wir den Gang hinunterliefen, wusste ich, dass er tatsächlich hingerichtet wird.» Sie wirkt stolz, lächelt. Sie ist für die Hinrichtung aus dem rund 1500 Kilometer entfernten Bundesstaat Arizona angereist.

«Es gibt eigentlich nicht viel zu sagen. Tief in meinem Herzen weiss ich, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wurde, dass der Richtige verurteilt wurde. Wir haben lange dafür gekämpft, für unsere Familien, unsere Männer, Menschen, die wir geliebt haben. (...) Ich brauche keine Entschuldigung, es musste nur endlich zu Ende sein.»

Marlene Bushard

Ob es sich nun um ein Fehlurteil gehandelt hat, oder nicht – Lester Bower hat seinen Kampf verloren. Er hat es nicht auf die lange Liste jener geschafft, die zum Tode verurteilt, aber nie hingerichtet wurden. 303 Männer sind es laut der texanischen Strafverfolgungsbehörde seit Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahr 1974 (siehe Box). In den meisten Fällen wurde das Strafmass in «lebenslänglich» umgewandelt. Der grösste Teil dieser Fälle betrifft Männer, die noch minderjährig waren, als sie die Tat begingen. 2005 hatte der Supreme Court, der Oberste Gerichtshof der USA, entschieden, dass Minderjährige nicht zum Tode verurteilt werden können. Viele auf der Liste starben, bevor sie einen Hinrichtungstermin erhielten. Ein grosser Teil von ihnen beging Suizid. Nur vereinzelt finden sich Namen von Leuten auf der Liste, die heute in Freiheit leben.

Von den zum Tode Verurteilten in Texas sind aktuell 57,1 Prozent Weisse, 28,6 Prozent Schwarze und 14,3 Prozent Lateinamerikaner. Ähnlich verhält es sich mit den Rassenanteilen in der Bevölkerung. «Das liegt allein daran, dass im Westen von Texas praktisch nur Weisse leben. Da kommen die meisten weissen Todeskandidaten her. In Houston werden vor allem Schwarze verurteilt», erklärt Pat Hartwell, die vor der «Walls Unit» die Demonstranten anführt. Seit fast 15 Jahren engagiert sich die Grossmutter von sechs Enkelkindern bei den Gegnern der Todesstrafe in der Grossstadt Houston, die im Verwaltungsbezirk Harris liegt. «Houston ist eine sehr rassistische, rückwärtsgewandte Stadt. Wäre Texas ein Land, würde es in den Top Ten der Länder mit den meisten Hinrichtungen rangieren. Die meisten Verurteilten stammen dabei aus Harris County, das gerade einmal 3,5 Millionen Einwohner zählt», sagt sie mit scharfer Stimme. Mit dem Ranking hat sie nicht Unrecht, wie Zahlen der Menschenrechtsorganisation «Amnesty International» belegen.

«Keine Reichen im Todestrakt»

Was Hartwell aber noch schlimmer findet: «Im Todestrakt finden Sie keine reichen Leute.» Sie bedient sich zweier gut dokumentierter Fälle: da Andrea Yates (51, weiss), die 2001 ihre fünf Kinder in der Badewanne ertränkte. Mit Hilfe eines renommierten Anwaltes wurde sie wegen Unzurechnungsfähigkeit für unschuldig erklärt und befindet sich seither in psychiatrischer Behandlung. Dort der finanziell schlechter gestellte Andre Thomas (32, Afroamerikaner), der 2004 seine Ehefrau und zwei Kinder erstach und ihnen die Herzen herausschnitt, weil ihm Dämonen gesagt hätten, er solle das tun – danach stellte er sich der Polizei. Im Untersuchungsgefängnis riss er sich das eine, später nach der Urteilsfindung im Todestrakt das andere Auge heraus. Letzteres ass er, damit die Behörden seine Gedanken nicht lesen könnten. «Er gehört nicht in den Todestrakt», stellt Aktivistin Hartwell fest.

2001 wurde in Texas ein Gesetz verabschiedet, das verbietet, Menschen mit psychischer Erkrankung hinzurichten. Der damalige Gouverneur Rick Perry legte dagegen jedoch sein Veto ein. Noch bevor sich der Status des neuen Gesetzes klärte, urteilte der Oberste Gerichtshof 2002, dass es verfassungswidrig sei, psychisch Kranke hinzurichten. Wie beurteilt wird, ob jemand psychisch krank ist, ist aber Sache der einzelnen US-Bundesstaaten.

Hochzeit durch eine Glasscheibe

Seite an Seite mit Pat Hartwell demonstriert die Mexikanerin Yancy Balderas (28) – sie allerdings aus persönlicher Betroffenheit. Immer wieder schiessen ihr Tränen in die Augen, wird ihre Stimme zittrig, wenn sie von ihrem Mann erzählt. Juan Balderas (29) soll als Bandenmitglied 2005 ein anderes Bandenmitglied erschossen haben. Die Tatwaffe wurde Jahre später bei ihm gefunden – er wurde verhaftet und im März vergangenen Jahres verurteilt. Balderas bricht zusammen, fährt zaghaft fort: «Dann haben wir geheiratet, getrennt durch eine Glasscheibe in einem Besucherraum im Gericht.» Die beiden hatten sich seit 14 Jahren gekannt. Es war die letzte Möglichkeit zu heiraten, bevor Juan Balderas in den Todestrakt geführt wurde. Ab diesem Zeitpunkt gelten für die Häftlinge strenge Regeln: keine Heirat, kein Computer, Einzelzelle mit einem Lichtschlitz, kein Fenster. Kein Körperkontakt zu Verwandten und anderen Besuchern – nicht einmal am Tag der Hinrichtung. «Die Angehörigen können sie erst anfassen, wenn sie tot im Sarg liegen», kritisiert Hartwell.

«Kein skrupelloser Mörder»

Diese Bedingungen gelten auch für Harvey Earvin, der seit 39 Jahren im Todestrakt sitzt. Er spricht nicht gerne darüber. «Da drin muss ich ein harter Kerl sein», sagt er und fügt leise an: «Ich bin kein skrupelloser Mörder.» Earvin wollte 1976 einen Raub begehen.

«Ich wuchs in einer Umgebung auf, in der Raubüberfälle zur Tagesordnung gehörten. Damals war so etwas für mich normal – heute finde ich es einfach nur krank. Die älteren Kids prahlten oft damit, was sie erbeutet hatten. Ich lernte von ihnen, dass ich jemanden nur mit einer Schusswaffe bedrohen müsse, damit er mir sein Geld dalässt und davonrennt.»

Harvey Earvin

Doch es kam anders. Ziel seines Überfalls war laut Unterlagen der texanischen Strafverfolgungsbehörden der 75-jährige Ertis Brock, Chef einer Tankstelle. Mit einer Afroperrücke, einem aufgeklebten Schnauz und seiner 15-jährigen Freundin im Anhang wollte der damals 18-jährige Earvin den Mann abends um das Geld aus der Kasse erleichtern. Brock wollte dieses in Säcke gepackt zu seinem Auto bringen, als ihn Earvin mit einer Schusswaffe bedrohte. Brock griff in seine hintere Hosentasche. Earvin sagte aus, er habe gedacht, Brock wolle eine Waffe zücken. Er schoss, rannte – das Geld blieb auf der Strasse liegen. Gemäss Zeugen soll er dabei gelacht haben. Er selber sagt: «Ich konnte nicht fassen, was ich da gerade gemacht hatte.»

89 Menschen exekutiert

Jim Willett war eine Zeit lang zuständig für die Hinrichtung von Straftätern wie Earvin. Der 65-Jährige ist seit 2001 Direktor des Gefängnismuseums in Huntsville. Zuvor war er 30 Jahre lang im texanischen Gefängniswesen tätig. Die letzten drei Jahre seiner Karriere, von 1998 bis 2001, amtete er als Gefängnisdirektor in Huntsville. Der rund 1,70 Meter grosse Mann, der den Anschein erweckt, keiner Fliege etwas zu Leide tun zu können, musste in dieser Zeit sämtliche Hinrichtungen beaufsichtigen. In 89 Fällen gab er das Signal zum Setzen der Giftspritze. «Es waren die intensivsten drei Jahre, die Texas bezüglich der Anzahl Hinrichtungen je hatte», berichtet Willett.

Mit viel Charme führt er heute die Besucher durchs Museum und erklärt mit sanfter Stimme die Exponate. «Bis zum Jahr 1964 wurden auf diesem Stuhl 361 Straftäter hingerichtet», sagt er etwa und zeigt dabei auf «Old Sparky» («Alter Funkensprüher»), wie der elektrische Stuhl in mehreren US-Bundesstaaten genannt wird. Oder die Ausrüstung, mit der 1982 die erste Giftspritzen-Hinrichtung in den USA durchgeführt wurde. In einer Vitrine sind sie ausgestellt – die drei Spritzen und ein Infusionsbehälter, die dazu benutzt wurden, dem zum Tode verurteilten Mörder Charlie Brooks zunächst ein Sedativum zu verabreichen, dann ein Mittel, das seine Lunge kollabieren liess, und zuletzt ein Medikament, das sein Herz stoppte.

Mit alledem wollte Willett ursprünglich nichts zu tun haben. Als Wirtschaftsstudent wollte er sich als Gefängniswärter einen Batzen dazuverdienen – und blieb hängen. «Ich verdiente gutes Geld, wurde immer wieder befördert. Irgendwann war es zu spät, um zu wechseln – hätte ich einen Job in meiner Branche gesucht, hätte ich wieder von unten anfangen müssen», berichtet der Vater zweier erwachsener Kinder. Als ihm die Stelle in Huntsville angeboten wurde, lehnte Willett sie zunächst ab. «Ich wollte nicht Leute hinrichten und dafür mehr Geld bekommen.» Und dennoch zog es ihn zurück: In Huntsville hatte er seine Gefängniskarriere begonnen, hier wollte er sie beenden.

«Ich ging mit der Einstellung zurück, dass ich für die Leute an ihrem letzten Tag etwas Gutes sein, sie fair behandeln wollte. Die erste Hinrichtung war ... das ist schwer zu erklären. Da liegt jemand, der genauso gesund ist wie du, und du weisst, in ein paar Minuten existiert er nicht mehr. Wie alles andere wurde es mit der Zeit zur Routine. Ich habe es aber nie gerne gemacht. Ich versuchte mich stets zu distanzieren. Wenn mir jemand leidgetan hat, dann die Jury. Diese Leute haben sich ihren Job nicht freiwillig ausgesucht. Sie mussten ihn für schuldig erklären und das Strafmass bestimmen. Bei den Hinrichtungen fragte ich mich immer, wie es diesen Leuten wohl gerade geht.»

Jim Willett

Auch Harvey Earvin wurde 1976 von einer Jury verurteilt. Am 14. Mai 1986 sollte er hingerichtet werden. Er stellte Anträge, die die Hinrichtung vorerst abwendeten. Er wurde angehört, beklagte sich, sein Anwalt John Benn habe ineffizient gearbeitet. Benn löste 2010 in einem anderen Fall, der in einer Todesstrafe mündete, einen Medienskandal in Texas aus: Während der Verhandlung hatte er geschlafen und geschnarcht. Earvins Anträge wurden abgelehnt. Er zog seinen Fall weiter vor das Bundesberufungsgericht, welches das vorangegangene Urteil bestätigte. 1989 stellte er erneut beim Berufungsgericht einen Antrag: Die Jury habe den mildernden Umstand nicht berücksichtigt, dass er zur Tatzeit erst 18 Jahre alt war. Auch dieser Antrag wurde 1991 abgelehnt. Ab da wird der Fall undurchsichtig. Laut Earvin ist sein Fall noch hängig, laut dem Berufungsgericht längst abgeschlossen. Das Gericht verweist auf die Staatsanwaltschaft im Verwaltungsbezirk Angelina, wo die Tat geschah. Dieses müsse Genaueres über den Hinrichtungstermin wissen. Trotz wiederholter Anfragen über Wochen bleiben Fragen zum Fall vom zuständigen Staatsanwalt unbeantwortet.

«Ich bin entschlossen zu überleben. Wieder die Sonne und Blumen zu sehen. Nach so langer Zeit weiss ich: Die Welt hat nicht auf mich gewartet. Das Gefängnis ist eine Welt innerhalb einer anderen. Sie besteht aus Beton und Stahl. Mein ganzes Konzept von der Welt da draussen basiert auf kleinen Stückchen, die ich mir in Zeitungen und Büchern zusammenlese. So, wie Sie versuchen, meine Welt zu interpretieren, so versuche ich, Ihre zu interpretieren.»

Harvey Earvin

Earvin teilt gerne seine Gedanken zum aktuellen politischen Geschehen, zum immer noch schwelenden Rassismus in den USA. Er schreibt an einem Buch. Er malt Bilder. Er begreift nicht, dass auch heute noch in den USA nicht alle die Möglichkeit für eine gute Ausbildung erhalten, unabhängig vom Wohlstand der Eltern. Er begreift nicht, dass heute noch Jugendliche aus diesem Grund in die Kriminalität abdriften. Er rügt den blutrünstigen Kapitalismus, der nicht mehr der Idee unserer Grossväter entspräche.

«Natürlich möchte ich ein freier Mann sein. Meine grösste Hoffnung ist es aber, diesen immerwährenden Zyklus zu durchbrechen.»

Harvey Earvin

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