Klima
Todesopfer durch extreme Hitzewelle und Waldbrände in Italien

Die Hitzewelle in Italien mit Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius hat Wald- und Buschbrände ausgelöst, denen am Donnerstag eine ältere Frau zum Opfer gefallen ist. Die 79-Jährige wurde in der zentralen Region Abruzzen auf einem Feld nahe ihres Hauses in Sant'Omero tot aufgefunden.

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Hitze in Italien
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Einmal abkühlen auf dem Petersplatz im Vatikan.
Auch die US-Navy, die in Capodichino in der Nähe Neapels stationiert ist, ist froh um Ventilator und Wasser.
Diese Frau geniesst das erfrischende Nass auf der Piazza del Popolo in Rom.
Ein Mann erfrischt sich unter einer Nebelmaschine in Mailand.

Hitze in Italien

Gregorio Borgia

Etwa zwei Hektar Land wurden dort ein Raub der Flammen. Ein Stück der Küstenautobahn Via Aurelia zwischen Rom und der weiter nördlich gelegenen Riviera war wegen eines Feuers in der Nähe der toskanischen Stadt Grosseto mehrere Stunden lang gesperrt.

Zum Ende des Sommers ist die bei Besuchern populäre Landschaft normalerweise in golden Farbe getaucht, jetzt glich sie Anfang August einem verbrannten Toast.

Für insgesamt 26 grössere Städte rief das Gesundheitsministerium den Hitzenotstand aus. Die Spitäler verzeichneten einen verstärkten Andrang bei den Notaufnahmen.

Die hohe Feuchtigkeit im Norden und aus Afrika kommende heisse Winde im Süden liessen die Temperaturen gefühlt noch höher erscheinen als in Wirklichkeit.

Wegen der anhaltende Dürre wird mit Einbussen in der Landwirtschaft in Höhe von Milliarden Euro gerechnet. Elf Regionen leiden bereits jetzt unter akutem Wassermangel.