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TÜRKEI: 31 Tote bei Anschlag auf den Istanbuler Flughafen

Die Zahl der Toten beim Selbstmordanschlag auf den Istanbuler Atatürk-Flughafen am Dienstagabend ist weiter gestiegen. Der türkische Justizminister Bekir Bozdag sagte am frühen Mittwochmorgen, 31 Menschen seien getötet und 147 weitere verletzt worden.
Es herrschte ein grosses Chaos, hunderte Flüge fielen aus. (Bild: SEDAT SUNA)

Es herrschte ein grosses Chaos, hunderte Flüge fielen aus. (Bild: SEDAT SUNA)

Ein hochrangiger Regierungsbeamter sagte der Nachrichtenagentur AP, dass die Zahl der Todesopfer auf fast 50 steigen könnte. Nach Behördenangaben sind die allermeisten Opfer türkische Staatsbürger. Es seien aber auch Ausländer unter ihnen, sagte ein Behördenvertreter. Weitere Details könne er derzeit nicht nennen.

Zwei der Angreifer sprengten sich nach Angaben aus Regierungskreisen vor dem Ankunftsbereich des internationalen Terminals in die Luft, ein weiterer auf dem nahe gelegenen Parkplatz. Keiner der drei Angreifer habe aber die Sicherheitsvorkehrungen am Eingang des Terminals passiert. Augenzeugen berichteten dagegen von mindestens einem Angreifer auch im Terminal.

Aus Regierungskreisen hiess es, in der Zahl der 31 bestätigten Todesopfer seien die drei Selbstmordattentäter nicht enthalten, die sich in die Luft gesprengt hätten.

USA und UNO verurteilen

Die USA haben den Terroranschlag aufs Schärfste verurteilt. «Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Familien und Angehörigen der Getöteten, und wir wünschen den Verletzten eine baldige Genesung», liess sich der Sprecher des Weissen Hauses, Josh Earnest, in einer Mitteilung zitieren. Die USA stünden fest an der Seite der Türkei. Man werde den Kampf gegen die terroristische Bedrohung fortsetzen.

Auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte den Terroranschlag ebenfalls scharf. Den Angehörigen der Opfer, dem türkischen Volk und seiner Regierung sprach Ban in einer Mitteilung sein Beileid aus. Er hoffe, dass die Verantwortlichen hinter der Attacke identifiziert und zur Rechenschaft gezogen werden könnten.

Er stehe fest hinter der Türkei und ihrem Prozess, die regionalen und internationalen Anstrengungen zur Bekämpfung von Terrorismus zu intensivieren.


sda

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