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Uno-Chef will Lähmung im Klimawandel-Kampf durchbrechen

Mit eindringlichen Worten hat Uno-Generalsekretär António Guterres die internationale Gemeinschaft zu mehr Engagement beim Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen.
Uno-Generalsekretär António Guterres. (Archivbild: Richard Drew/AP)

Uno-Generalsekretär António Guterres. (Archivbild: Richard Drew/AP)

(sda dpa) Es sei höchste Zeit, "die Lähmung zu durchbrechen", bevor es zu spät sei, sagte Guterres bei einer Rede im Uno-Hauptquartier in New York am Montag.

2015 hatte sich die Weltgemeinschaft im Pariser Klimaabkommen darauf geeinigt, die Erderwärmung durch den Klimawandel auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen, die USA waren allerdings später aus dem Abkommen wieder ausgetreten.

"Was aber fehlt - immer noch, auch nach Paris - ist Führung, ein Gefühl der Dringlichkeit und eine wahre Verpflichtung zu entschiedenem gemeinschaftlichen Handeln", sagte Guterres. Das werde er auch den Staats- und Regierungschefs bei der in rund zwei Wochen beginnenden Uno-Vollversammlung sagen. "Ich werde ihnen sagen, dass der Klimawandel die grösste Herausforderung unserer Zeit ist."

Gerade ist in Bangkok eine Uno-Klimakonferenz zu Ende gegangen, der nächste Weltklimagipfel ist im Dezember im polnischen Kattowitz geplant. Dort sollen unter anderem die Regeln für die Zusammenarbeit der Staaten beim Kampf gegen den Klimawandel verabschiedet werden - etwa dazu, wie genau die Nationalstaaten über ihre Bemühungen und Fortschritte beim Einsparen von Kohlenstoffdioxid berichten müssen.

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