Japan

Unvorsichtiger Ferrari-Fahrer zerlegt mehrere Luxusautos

Da blutet das Herz eines jeden Autofans. Auf einer Autobahn in der Nähe der japanischen Stadt Hiroshima sind insgesamt 14 Autos ineinander geprallt. Acht davon waren Luxuswagen. Der Sachschaden ist wohl einer der höchsten weltweit in einem Autounfall

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Viel verbogenes Blech, jede Menge zerborstene Scheiben aber glücklicherweise keine ernsthaft Verletzten: Das ist das Resultat eines unvorsichtigen Spurwechsels bei einem illegalen Raserrennen in der Nähe der Stadt Hiroshima in Japan. In den Unfall waren insgesamt 14 Autos verwickelt, darunter acht Ferraris und einen Lamborghini, drei Mercedes sowie zwei Toyotas.

«Ein Ferrari-Fahrer wechselte von rechts nach links und kam dabei ins Schleudern», sagt Mitsuyoshi Isejima von der Autobahnpolizei der Präfektur Yamaguchi gegenüber «bloomberg.com». Es handle sich dabei um einen 60-jährigen Japaner. Der Unfall geschah am Montagmorgen (Ortszeit) auf der nassen Chugoku Expressway.

Der Sachschaden könne noch nicht definitiv abgeschätzt werden, so der Sprecher. Er geht aber sicherlich in die Millionen. Unter den zahlreichen Ferraris war auch ein Ferrari F-360, der in Japan für umgerechnet 212'000 Franken zu haben ist. (san)