Terror
US-Justiz vereitelt Terroranschläge auf Washingtoner U-Bahn

Die USA sind offenbar einmal mehr einem Terroranschlag entgangen. Die Behörden haben einen Mann wegen Verdachts der Planung von Terroranschlägen auf Washingtons U-Bahn festgenommen.

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Der Mann soll aus Pakistan stammen, jedoch über die US-Staatsbürgerschaft verfügen. Ihm wird vorgeworfen, zeitgleiche Attentate auf U-Bahn-Stationen vorbereitet zu haben.

Sein Ziel sei laut den US-Justizbehörden gewesen, «so viele Metro-Passagiere wie möglich zu töten». Nach Angaben der Justiz hatte der 34-jährige Verdächtige seit April Bahnstationen ausgespäht und fotografiert.

Gehört der Verdächtige zu Al Kaida?

Ausserdem soll der Verdächtige mit Komplizen zusammengearbeitet haben, die er für Angehörige des Terrornetzwerks El Kaida hielt. Noch am Mittwoch sollte er einem Richter in Virginia vorgeführt werden.

Die Klage laute auf Unterstützung einer terroristischen Vereinigung und Planung eines Terroranschlags. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 50 Jahre Haft.

US-Staatsanwalt Neil McBridge bezeichnete es als «haarsträubend», dass ein Bewohner eines Washingtoner Vororts massenhaft Zugpassagiere töten wollte. Der Plan sei «durch eine gemeinsame Anstrengung von Polizei und Nachrichtendiensten vereitelt worden», teilte das Justizministerium mit.

US-Präsident Barack Obama war nach Angaben des Weissen Hauses bereits vor der Festnahme in die Ermittlungen eingeweiht gewesen. Für die Öffentlichkeit habe «zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden», teilte sein Sprecher Robert Gibbs mit.