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USA: Trump kritisiert Ermittler offen

Donald Trump geht auf Kon­frontationskurs. Am Wochenende kritisierte der Präsident erstmals namentlich die Arbeit von Sonderermittler Robert Mueller.
Präsident Trump wurde mit weiteren Vorwürfen konfrontiert. (Bild: Keystone)

Präsident Trump wurde mit weiteren Vorwürfen konfrontiert. (Bild: Keystone)

Auf Twitter sprach Trump von einer «Hexenjagd», und er warf Mueller vor, er umgebe sich mit «hartgesottenen Demokraten» und habe kein Interesse an «fairen» Ermittlungen. Zuvor hatte ein Anwalt des Präsidenten bereits ein rasches Ende der Mueller-Untersuchung gefordert.

Der ehemalige FBI-Direktor untersucht seit Mai 2017, ob im Zusammenhang mit den russischen Beeinflussungsversuchen in den amerikanischen Wahlkampf 2016 Strafgesetze verletzt wurden. Im Vordergrund steht dabei die Frage, ob es zwischen Beratern Trumps geheime Absprachen mit Kreml-nahen Kreisen gegeben habe.

«Grossartiger Tag für die Demokratie»

In den Augen von Beobachtern lässt sich der Zornesausbruch von Trump mit zwei Manövern er­klären. Zum einen habe der Sonderermittler jüngst den Anwälten des Präsidenten Fragen zugestellt, die er während eines all­fälligen Gesprächs mit dem Präsidenten stellen wolle. Dies berichtete die «New York Times». Freunde Trumps sind der Meinung, Trump dürfe nie und nimmer in ein solches Gespräch einwilligen, weil Mueller ihm eine Falle stellen werde und Trump unter Eid die Unwahrheit sagen könnte – und damit eine Straftat begehen würde.

Zum andern entliess das Justizministerium am späten Freitagabend Andrew McCabe, der im vorigen Frühjahr kurze Zeit als geschäftsführender FBI-Direktor tätig gewesen war. McCabe sei während einer internen Unter­suchung «nicht aufrichtig» gewesen und habe damit gegen interne Richtlinien verstossen, liess Justizminister Jeff Sessions mitteilen. Trump hatte die Entlassung McCabes mehr oder weniger verlangt und sprach nach vollendeter Tat auf Twitter von einem «grossartigen Tag für die Demokratie». Der Präsident scheint der Meinung zu sein, McCabe sei der Kopf einer Truppe von Verschwörern gewesen, die versucht hätten, die Arbeit des Weissen Hauses zu sabotieren. (rrw)

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