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WAHLEN FRANKREICH: FN und UMP gewinnen bei Kommunalwahlen

Bei den Kommunalwahlen in Frankreich hat die rechtsextreme Partei Front National (FN) zahlreiche Erfolge erzielt. Landesweit kam die konservative Opposition UMP auf 48 Prozent der Stimmen. Die regierenden Sozialisten kamen demzufolge auf 43 Prozent.
Die Partei «Front National» und ihre Chefin Marine Le Pen stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit. (Bild: Keystone)

Die Partei «Front National» und ihre Chefin Marine Le Pen stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit. (Bild: Keystone)

Die Front National erzielte gemäss einer nationalen Hochrechnung sieben Prozent der Stimmen. Sie war aber nur in etwa 600 der insgesamt rund 36'000 zur Wahl stehenden Gemeinden überhaupt angetreten.

Dort aber erzielten die rechtsextremen Kandidaten sehr gute Ergebnissen. In der nordostfranzösischen Stadt Hénin-Beaumont, eine Bastion der Front National, verpasste FN-Kandidat Steeve Briois laut dem Meinungsforschungsinstitut TNS Sofres-Sopra im ersten Durchgang am Sonntag mit 49,4 Prozent der Stimmen nur knapp die absolute Mehrheit.

In der südfranzösischen Stadt Avignon landete der Kandidat der Rechtsextremen, Philippe Lottiaux, demnach mit 29,4 Prozent der Stimmen an der Spitze. In der ebenfalls in Südfrankreich gelegenen Stadt Fréjus landete der FN-Kandidat David Rachline laut TNS Sofres-Sopra mit 40,2 Prozent auf Platz eins.

Le Pen: Ende der zweigeteilten Parteienlandschaft

Die meisten Wählerstimmen konnte auch in Perpignan der FN-Kandidat auf sich vereinen, Louis Aliot kam dort laut dem Meinungsforschungsinstitut Ipsos auf 34,4 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Parteichefin Marine Le Pen sprach von einem «ausserordentlichen» Stimmenzuwachs für die Front National. Diese Wahl bedeute das Ende der in ihre und alle anderen Parteien zweigeteilten politischen Landschaft Frankreichs, sagte Le Pen am Sonntagabend im Sender TF1.

Um in den Städten auch tatsächlich das Stadtpräsidium zu gewinnen, müssen die Kandidaten, die im ersten Wahlgang keine 50 Prozent erreichen, sich in einer zweiten Runde kommenden Sonntag durchsetzen.

Die Sprecherin der sozialistischen Regierung, Najat Vallaud-Belkacem, sagte im Sender France 2, ihre Partei werde «alles tun» um zu verhindern, dass ein FN-Kandidat ein Rathaus gewinne. Die FN hofft auf zehn bis 15 Stadtpräsidiumsposten.

sda


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