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Brexit: Was bisher geschah

Ein Rückblick zum Thema Brexit.
Brexit-Befürworter in London. (Bild: EPA/WILL OLIVER)

Brexit-Befürworter in London. (Bild: EPA/WILL OLIVER)

23. Januar 2013 Der konservative britische Premierminister David Cameron verkündet, dass seine Bürger bis spätestens 2017 über den Verbleib Grossbritanniens in der EU abstimmen können.

1. März 2013 Cameron stellt sieben Forderungen zum Verbleib Grossbritanniens in der EU vor. Dazu gehört unter anderem eine restriktivere Migrationspolitik.

17. Dezember 2015 Das britische Parlament verabschiedet den «European Referendum Act», der den Weg frei macht für die Brexit-Abstimmung.

18. und 19. Februar 2016 Die EU und Grossbritannien einigen sich bei einem Gipfeltreffen auf eine Lösung in den strittigen Punkten. Camerons Forderungen werden erfüllt. Einen Tag nach dem Gipfel gibt der britische Premier bekannt, dass das Brexit-Referendum am 23. Juni 2016 stattfinden werde.

21. Februar 2016 Der damalige Londoner Bürgermeister und spätere Aussenminister Boris Johnson gibt bekannt, dass er sich der Kampagne für den EU-Austritt anschliessen werde. Es beginnt ein harter innerparteilicher Kampf bei den konservativen Tories.

16. Juni 2016 Die Labour-Abgeordnete und Brexit-Gegnerin Jo Cox wird ermordet. Der Attentäter rief bei der Tat «Britain first!».

23. Juni 2016 51,9 Prozent der Briten stimmen für den Austritt aus der Europäischen Union. Die Wahlbeteiligung beträgt 72,2 Prozent. Grosse Teile Schottlands und Nordirlands stimmen gegen den Brexit.

24. Juni 2016 David Cameron kündigt seinen Rücktritt an. Am 13. Juli tritt Theresa May, die sich gegen den Brexit ausgesprochen hatte, seine Nachfolge an. Sie macht klar: «Brexit means Brexit.» May will das Abstimmungsergebnis respektieren und den EU-Austritt durchziehen.

17. Januar 2017 Theresa May stellt ihren Zwölf-Punkte-Plan für den Brexit vor. Sie kündigt den Austritt Grossbritanniens aus dem Binnenmarkt, der Zollunion und dem Europäischen Gerichtshof an.

29. März 2017 Theresa May setzt mit Anrufung von Artikel 50 des EU-Vertrags den Austrittsprozess offiziell in Kraft. Die zweijährige Verhandlungsfrist bis zum wirklichen Austritt Grossbritanniens läuft.

8. Juli 2018 Die Verhandlungen mit der EU sind zäher, als sich das die Briten vorgestellt haben. Der britische Brexit-­Minister David Davis tritt aus Protest gegen Theresa Mays Politik der Zugeständnisse zurück.

14. November 2018 Die EU und die britische Regierung legen den Entwurf für das Austrittsabkommen vor. Der neue Brexit-Minister Dominic Raab tritt aus Protest gegen das Ergebnis zurück.

15. Januar 2019 Die Stunde der Wahrheit: Das britische Parlament entscheidet über das Austrittsabkommen. (dlw)

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