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WASHINGTON: Trumps «geniale» Antwort auf ein verhasstes Buch

Wie Trump die Angriffe aus dem jüngst veröffentlichten Buch über ihn kontert.
Präsident Trump wurde mit weiteren Vorwürfen konfrontiert. (Bild: Keystone)

Präsident Trump wurde mit weiteren Vorwürfen konfrontiert. (Bild: Keystone)

Der US-Präsident hat gestern auf Twitter Gerüchte zurückgewiesen, er sei nicht mehr Herr über seine mentalen Kräfte. Inspiriert von einem (wohlmeinenden) Bericht auf dem Nachrichtensender Fox News Channel, schrieb Donald Trump in den frühen Morgenstunden, dass seine «geistige Stabilität» und die Tatsache, dass er «wirklich sehr schlau» sei, zu seinen beiden grössten Vorzügen gehörten. Ausserdem wies er darauf hin, dass er im ersten Anlauf das Rennen um die Präsidentschaft der USA gewonnen habe und deshalb nicht nur «schlau» sei, sondern ein eigentliches Genie – ein «höchst ausgeglichenes Genie».

«Verabscheuungswürdige Unwahrheiten»

Die Debatte um die psychische Gesundheit Trumps hat dieser Tage neuen Auftrieb durch das Buch des Journalisten Michael Wolff bekommen. In «Fire and Fury» (Deutsch: «Feuer und Wut») behauptet der umtriebige Wolff, sämtliche Berater des Präsidenten seien der Meinung, Trump führe sich im Weissen Haus auf wie ein Kleinkind. «Er ist durchgedreht», sagte Wolff über Trump. Ähnliche Bedenken hatten zuvor demokratische Parlamentsabgeordnete geäussert, die sich im Dezember durch eine Psychiaterin informieren liessen, die das Verhalten des Präsidenten studiert haben will. Die Psychiaterin – Bandy Lee, die an der Yale University eine Professur innehat – ist die Herausgeberin eines Buches, in dem eine Reihe von Fachkräften über den Gesundheitszustand Trumps spekulierte.

Trump sagte gestern bei einer Pressekonferenz, es sei verabscheuungswürdig, dass Michael Wolff solche Unwahrheiten über ihn verbreiten dürfe. Auf Twitter hatte Trump den Buchautor zuvor als eine «absolute Flasche» («total loser») bezeichnet. In den kommenden Tagen wird sich der Präsident übrigens erstmals seit Amtsantritt einem Gesundheits-Check-up unterziehen, der im Militärspital Walter Reed durchgeführt wird. (rrw)

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