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Widerstand regt sich auch in Frankreich und Dänemark

Frankreichs konservativer Präsidentschaftskandidat François Fillon kritisiert mit scharfen Worten, dass die Regierung den türkischen Aussenminister Mevlut Cavusoglu in Metz hat auftreten lassen. Fillon wirft dem sozialistischen Präsidenten François Hollande vor, er missachte die «europäische Solidarität», nachdem mehrere EU-Länder Abstimmungsauftritte türkischer Regierungsvertreter untersagt hätten. «Gegenüber den türkischen Anfragen hätte eine gemeinsame Position gewählt werden sollen», meinte Fillon. Die französische Regierung hatte die türkischen Redner nur gemahnt, «Exzesse und Provokationen zu vermeiden».

Auch Dänemark nimmt Stellung: Der Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen hat seinen türkischen Amtskollegen Binali Yildirim gebeten, einen für nächste Woche geplanten Besuch in Dänemark zu verschieben. Als Grund verwies er auf die verbalen Attacken der Türkei gegen die Niederlande. «Unter normalen Umständen wäre es ein Vergnügen, den türkischen Ministerpräsidenten Yildirim zu begrüssen», teilte Rasmussens Büro in einer Medienmitteilung mit. «Aber nach dem jüngsten Angriff der Türkei auf Holland kann das Treffen nicht unabhängig davon gesehen werden.» Deshalb habe er vorgeschlagen, ihr Treffen zu vertagen. Die dänische Regierung sehe die Entwicklungen in der Türkei mit grosser Besorgnis, hiess es weiter. (sbp/sda)

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