Coronavirus
Wo die «Omikron-Wand» schon da ist: Das Beispiel Dänemark zeigt, was uns bevorstehen könnte

Dänemark hat die weltweit höchsten Ansteckungszahlen und war früh von Omikron betroffen. Ein Blick auf das Land zeigt nun, was andere Staaten erwartet: Omikron lähmt den öffentlichen Verkehr, stellt Notfallpläne der Armee auf den Kopf – doch die Lage in den Spitälern stimmt optimistisch und die Welle könnte rasch abflauen.

Niels Anner, Kopenhagen 28 Kommentare
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Menschen-Schlange in Aalborg: Hunderte Dänen wollen zum Covid-Test in der Kirche im Bild-Hintergrund. Im Land dominiert die Omikron-Variante – mit Folgen für das tägliche Leben.

Menschen-Schlange in Aalborg: Hunderte Dänen wollen zum Covid-Test in der Kirche im Bild-Hintergrund. Im Land dominiert die Omikron-Variante – mit Folgen für das tägliche Leben.

Bild: epa

In den meisten Ländern inklusive der Schweiz ist klar: Die Omikron-Welle steht vor der Tür. Die Infektionszahlen steigen auf tägliche Rekordwerte und im Januar werden die Auswirkungen deutlich spürbar werden. Dänemark ist bereits an diesem Punkt: Das Land hatte früh hohe Omikron-Anteile und schon seit Anfang Dezember einen steilen Anstieg der Ansteckungen. Nachdem nun über 80 Prozent aller Infektionen der neuen Variante zugeordnet werden, prognostizieren die Gesundheitsbehörden, dass Omikron seinen Höhepunkt bereits «im Verlauf des Januars» erreicht.

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