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Wodan-Achterbahn im Europa-Park wieder in Betrieb – das ist die Ursache für den Kettenbruch

Einen Tag nach dem Kettenbruch konnte der Europa-Park die Holzachterbahn Wodan wieder in Betrieb nehmen.
Die gerissene Kette der Holzachterbahn am Dienstag. (Bild: Stephan Fröhle)

Die gerissene Kette der Holzachterbahn am Dienstag. (Bild: Stephan Fröhle)

(sam) Es war ein Schock, der für die 24 Fahrgäste glimpflich ausging: Am Dienstag ist auf der beliebten Holzachterbahn «Wodan» im Europa-Park die Stahlkette gerissen. Die Passagiere steckten fest. Die Bahn wurde umgehend gesperrt.

Aber nicht für lange: «Wodan is back», schreibt der Europa-Park am Mittwoch auf Facebook. Nur einen Tag nach dem Kettenbruch konnte der Freizeitpark seine Holzachterbahn wieder in Betrieb nehmen.

Offenbar dank einer Nachtschicht der beteiligten Mitarbeiter, die dann «ihren verdienten Schlaf nachholen» konnten.

Die Experten vermuten eine so genannte «Inhomogenität» im verbauten Stahl der Kette, wie eine Sprecherin des Freizeitparks gegenüber baden.fm sagte. Dabei handelt es sich um einen «im laufenden Betrieb nur schwer zu entdeckenden» Materialfehler. Zusammen mit der natürlichen Abnutzung des Fahrgeschäfts habe dies dazu geführt, dass die Kette trotz täglicher Wartung reissen konnte. Mittlerweile wurde sie ausgetauscht.

Für die 24 Fahrgäste bestand keine Gefahr: Die verbauten Sicherungssysteme der Bahn verhinderten ein Zurückrutschen des Zuges. Die Besucher konnten die Wagen nach dem Defekt selbstständig verlassen.

Die Wodan ist seit sieben Jahren in Betrieb. Sie ist über einen Kilometer lang und erreicht eine Geschwindigkeit von 100 km/h.

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