Zentralasien – Brutstätte für islamistischen Terror?

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Radikalisierung Die islamistisch motivierten Anschläge von Istanbul, St. Petersburg, Stockholm und New York der vergangenen zwei Jahre haben die Aufmerksamkeit von Extremismusforschern auf eine bis dahin wenig beachtete Region gelenkt: Alle Attentäter stammten jeweils aus Zentralasien. Die International Crisis Group in Brüssel sieht vor allem die schwierige soziale und wirtschaftliche Situation in vielen Ländern der Region als Ursache für Radikalisierung. Die grassierende Perspektivlosigkeit in diesen Ländern erleichtere es Terrororganisationen, junge Menschen aus Zentralasien zu rekrutieren, schreibt die Organisation in einem Bericht.

Problematisch sei es demzufolge, dass die Regierungen in Zentralasien im Kampf gegen Radikalisierung oft ausschliesslich auf Antiterrormassnahmen setze und nicht auf Prävention. (red)