Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Zwei weitere mutmassliche Briefbomben in den USA entdeckt – ein Verdächtiger in Florida festgenommen

In den USA sind zwei weitere mutmassliche Briefbomben aufgetaucht, die an prominente Kritiker von Präsident Donald Trump gerichtet waren. Adressaten waren zwei Ex-Geheimdienstchefs und ein demokratischer Senator. Das FBI hat einen Verdächtigen in Miami festgenommen.
New Yorker Polizeioffiziere bei einem Postgebäude in Manhattan, wo eine weitere verdächtige Sendung entdeckt und von Bombenentschärfern unschädlich gemacht wurde. (Bild Keystone/EPA/JUSTIN LANE, 26. Oktober 2018)

New Yorker Polizeioffiziere bei einem Postgebäude in Manhattan, wo eine weitere verdächtige Sendung entdeckt und von Bombenentschärfern unschädlich gemacht wurde. (Bild Keystone/EPA/JUSTIN LANE, 26. Oktober 2018)

Bei den Fahndungen nach dem Absender der mutmaßlichen Briefbomben in den USA hat es eine erste Festnahme gegeben, teilte am Freitag das Justizministerium in Washington mit, ohne zunächst weitere Angaben zu machen. Die schreibt «20 Minuten».

Die Person wurde offenbar in der Umgebung von Miami gefasst, wie mehrere Nachrichtenagenturen mitteilten, so die «NZZ». Die Untersuchungen der Paketbomben-Serie hatten sich auf Südflorida und eine Postsortieranlage in der Region konzentriert.

An wen gingen die Briefpostsendungen?

Seit Montag waren insgesamt zwölf der potenziell gefährlichen Sendungen an Kritiker von Präsident Donald Trump aufgetaucht.

Ein Brief war an den früheren Nationalen Geheimdienstdirektor James Clapper adressiert, wie der Sender CNN am Freitag meldete. Die zweite war nach Angaben der Bundespolizei FBI für den Senator Cory Booker von den oppositionellen Demokraten bestimmt.

Die verdächtige Sendung an Clapper trug die Adresse des New Yorker Sitzes von CNN, wie der Fernsehsender berichtete. Clapper tritt bei dem Trump-kritischen Medium als Experte auf. Die New Yorker Polizei teilte zunächst lediglich mit, dass sie wegen einer verdächtigen Sendung zu einer Poststelle gerufen worden sei, die nahe der CNN-Büros im Stadtteil Manhattan liegt.

Video vom Polizei-Grosseinsatz in Manhattan

Auch eine der zuvor aufgetauchten mutmasslichen Briefbomben war an den New Yorker CNN-Sitz adressiert. In diesem Fall war die Sendung für den früheren Chef des Auslandsgeheimdienstes CIA, John Brennan, bestimmt. Er ist ebenfalls für den Sender tätig und wie Clapper ein lautstarker Trump-Kritiker.

In Florida abgefangen

Die verdächtige Sendung an Senator Booker wurde nach Angaben des FBI im Bundesstaat Florida abgefangen. Sie sehe ähnlich aus wie die vorherigen verdächtigen Briefe.

Mit den zwei neu aufgetauchten mutmasslichen Briefbomben hat sich die Zahl der verdächtigen Sendungen auf zwölf erhöht. Die vorherigen mutmasslichen Sprengsätze waren unter anderen auch an den früheren Präsidenten Barack Obama, Ex-Vizepräsident Joe Biden, die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und Hollywoodstar Robert De Niro gerichtet.

Verletzt wurde niemand. Auch war weiter unklar, ob die in grossen Briefumschlägen enthaltenen Apparaturen tatsächlich funktionsfähig waren. Zur Versendung der Briefe bekannte sich niemand. Trotz der mit Hochdruck laufenden Ermittlungen gab es bis Freitag auch keine Festnahmen. (sda afp)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.