Zum Gedenken
Zweitägige Staatstrauer nach Gewalteskalation in der Ukraine angeordnet

Nach der Gewalteskalation mit mehr als 50 Toten im Osten und Süden der Ukraine hat Übergangspräsident Oleksander Turtschinow eine zweitägige Staatstrauer zum Gedenken an die Opfer angeordnet.

Merken
Drucken
Teilen
Pro-Russische Demonstranten tragen einen Verletzten

Pro-Russische Demonstranten tragen einen Verletzten

Keystone

"Der 2. Mai war ein tragischer Tag für die Ukraine", erklärte Turtschinow- Er erinnerte am Samstag "an die Helden, die während des Anti-Terroreinsatzes starben". Auch der Opfer der "tragischen Vorkommnisse in Odessa" solle gedacht werden.

In Slawjansk waren am Freitag bei Gefechten zwischen Armee und prorussischen Separatisten mindestens neun Menschen getötet worden. In der Schwarzmeerstadt Odessa im Süden des Landes wurden bei Strassenschlachten zwischen Anhängern der Regierungen in Kiew und Moskau sowie bei einem Brand in einem Gewerkschaftshaus mindestens 42 Menschen getötet.

Die Regierungen in Kiew und Moskau machten sich gegenseitig für die Gewalteskalation verantwortlich. Die ukrainische Armee setzte am Samstag ihre Offensive gegen die prorussischen Milizen im Osten des Landes fort.