Ehekrise
Zwischen Barack und Michelle soll es heftig kriseln

Der Haussegen hängt nicht nur beim französischen Präsidenten François Hollande und seiner Partnerin Valérie Trierweiler schief. Auch in der Ehe von Barack und Michelle Obama kriselt es angeblich gewaltig. Sogar von Scheidung soll die Rede sein.

Dagmar Heuberger
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Familie Obama zünden per Knopfdruck den «National Christmas Tree» an.

Familie Obama zünden per Knopfdruck den «National Christmas Tree» an.

Keystone

Das berichtet jedenfalls das amerikanische Boulevardblatt «National Enquirer».
Demnach soll sich das amerikanische Präsidentenpaar während seiner Weihnachtsferien auf Hawai mehrmals heftig gestritten haben. Abgesehen von ungenannten Quellen - unter anderem aus Sicherheitskreisen - legt der «Enquirer» allerdings keine Beweise für seine Behauptungen vor. Das Blatt hatte vor einigen Jahren das Doppelleben des ehemaligen Senators und demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Edwards aufgedeckt. Damals konnte der «Enquirer» jedoch entsprechende Fotos vorlegen; das ist jetzt nicht der Fall.
Dennoch schreibt die Zeitung, Barack habe Michelle zweimal betrogen. Die First Lady sei auf Hawai vom Secret Service darüber informiert worden. Darob sei Michelle so wütend geworden, dass sie sich weigerte, ins Weisse Haus zurückzukehren. Tatsächlich reiste der Präsident am 5. Januar nur mit seinen Töchtern Sasha und Malia nach Washington. Die Nachrichtenagentur Associated Press berichtete, die First Lady bleibe auf Hawai, um Freunde zu besuchen. Andere Medien schrieben, die Verlängerung der Hawai-Ferien sei ein Geschenk Obamas an Michelle, die am 17. Januar ihren 50. Geburtstag feiert. Gemäss dem «Enquirer» soll sich das Paar nicht zuletzt wegen der Geburtstagsparty gestritten haben. Michelle wollte angeblich nicht an der Party teilnehmen.
«Du kannst ja diese Schlampe mitnehmen», soll sie Barack an den Kopf geworfen haben. Mit «Schlampe» war die dänische Premierministerin Helle Thorning-Schmidt gemeint, mit der der US-Präsident während der Trauerfeier für Nelson Mandela geflirtet hatte. «Im Interesse der Nation» habe die First Lady schliesslich eingewilligt, an ihrer eigenen Geburtstagsparty zu erscheinen, schreibt der «Enquirer». Falls Barack aber auch nur den kleinsten Flirt wage, werde sie ihn öffentlich bloss stellen, soll Michelle den Präsidenten gewarnt haben.