20. Ausgabe des Piano-Festivals Luzern

Zum 20. Mal präsentiert Lucerne Festival in der zweiten Novemberhälfte sein Piano-Festival, zum 15. Mal wird der Klassik-Anlass im KKL in Luzerner Bars mit Piano-Jazz ergänzt. Der Tastentag am 18. November mit drei Konzerten ist russischer und französischer Klaviermusik gewidmet.

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Eröffnung des Piano-Festivals 2017: «Piano Off-Stage» mit Tommy Weiss und Lluã­s Coloma im Duett. (Bild: Priska Ketterer/Lucerne Festival (Luzern, 21. November 2017))

Eröffnung des Piano-Festivals 2017: «Piano Off-Stage» mit Tommy Weiss und Lluã­s Coloma im Duett. (Bild: Priska Ketterer/Lucerne Festival (Luzern, 21. November 2017))

(sda) Die Ausgabe 2018 des Piano-Festivals beginnt am 17. November mit einem Solo-Konzert von Igor Levit. Der 31-Jährige spielt Klaviermusik von Komponisten, die Werke von Kollegen transkribiert haben.

András Schiff lässt an seinen zwei Auftritten Komponisten um Johannes Brahms kreisen. Weitere Solokonzerte bestreiten Grigory Sokolov und Piotr Anderszewski; Andreas Haefliger wird vom Tonhalle-Orchester Zürich begleitet.

Nicht den gängigen Erwartungen an einen Klassik-Abend entsprechen wird das Konzert von Cameron Carpenter. Er interpretiert zwar unter anderem Johann Sebastian Bach, spielt aber auf seiner International Touring Organ, einem digitalen Instrument.

Wer Neues hören will, besuche das Solokonzert von Nicolas Hodges, mit zeitgenössischer Musik und drei Uraufführungen. Francesco Ciurlio, Sebastian Hilli und Eiko Tsukamoto sind Preisträger des 7. Kompositionswettbewerbs der Stiftung Christoph Delz.

Gleich drei Konzerte werden am Tastentag, dem 18. November, geboten. Sergej Redkin spielt russische Ballettmusik, bearbeitet für Solo-Piano. Viel französische Musik zu hören gibt es an den Konzerten der Pianistin Varvara und des Pianisten Bertrand Chamayou. Der Tastentag steht unter dem Motto «Tanz auf den Tasten - 20 Jahre Piano-Festival».

Bereits zum 15. Mal läuft neben dem Klassik-Klavier-Festival das Piano-Jazz-Festival «Off Stage». Start ist am 20. November: acht Pianisten aus den USA, Deutschland, Österreich und der Schweiz geben bis am 25. November nicht weniger als 40 Gratiskonzerte.

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Urs Mattenberger