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73'684 Zuschauer: Luzerner Theater verzeichnet mehr Besucher – aber tiefere Auslastung

In der vergangenen Spielzeit haben 73'684 Zuschauerinnen und Zuschauer die Produktionen des Luzerner Theaters besucht. Das kam einer leichten Steigerung gleich, da aber auch mehr gespielt wurde, sank die Auslastung. Gesteigert wurde indes die Geldbeschaffung.
Das Luzerner Theater konnte mit den Produktionen der Spielzeit 2017/2018 mehr Besucher anlocken. (Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 29. November 2018))

Das Luzerner Theater konnte mit den Produktionen der Spielzeit 2017/2018 mehr Besucher anlocken. (Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 29. November 2018))

(sda) In der Spielzeit 2017/2018 des Luzerner Theater betrug die durchschnittliche Platzauslastung bei den 349 Veranstaltungen 74,31 Prozent, wie das Theater am Dienstag mitteilte. In der vorherigen Periode wurden 16 Vorstellungen weniger gespielt, damals entsprach die Auslastung knapp 80 Prozent.

Die durchschnittliche Platzauslastung bei den Vermittlungsprojekten, das waren 537 Veranstaltungen, blieb konstant bei 69 Personen pro Veranstaltung. Allerdings wurden hier rund 100 Mal weniger gespielt.

Die vergangene Spielzeit war die zweite unter der Intendanz von Benedikt von Peter. Der 41-jährige Intendant wechselt auf die Spielzeit 2020/2021 ans Theater Basel.

Gesteigerte Wahrnehmung

Aus wirtschaftlicher Sicht verlief die abgelaufene Spielzeit positiv: In der Erfolgsrechnung blieben unter dem Strich rund 26'000 Franken bei einem Gesamtetat von 25 Millionen Franken. Das Theater beschaffte 1,4 Millionen Franken Drittmittel - das waren über 320'000 Franken mehr als in der Vorjahresperiode.

Auf Anfrage hiess es beim Theater, die Steigerung sei einerseits auf die vor Jahren eingeleitete Professionalisierung des Sponsoringbereichs zurückzuführen. Anderseits habe das Haus von der Ausstrahlung des Intendanten profitieren können.

Dank gesteigerter Wahrnehmung im deutschsprachigen Raum sei es dem Luzerner Theater zudem gelungen, international erfolgreiche Regisseure, darunter Herbert Fritsch, Bruno Cathomas und Thomas Schulte-Michels, zu engagieren. Mit Alexander Giesches Inszenierung von «White Out - Begegnungen am Ende der Welt» wurde das Luzerner Theater erstmals zum Schweizer Theatertreffen eingeladen.

Hinweis: Angaben zur Steigerung der Drittmittel wurden korrigiert. In einer ersten Meldung war die Rede von einer Steigerung von mehr als einer Million Franken.

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