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AKKORDEON-FESTIVAL ZUG: Heuer etwas grösser – mit Open-Air-Bühne

Die Zuger Chollerhalle wartet im Jubiläumsjahr mit einigen Höhepunkten auf: Dazu gehört auch die Beteiligung am Akkordeon-Festival.
Festival-Abschluss mit Didier Laloy und Kathy Adam in der Chollerhalle. (Bild: PD)

Festival-Abschluss mit Didier Laloy und Kathy Adam in der Chollerhalle. (Bild: PD)

«Bis zum Frühling 2016 steht das Programm der Chollerhalle», informiert Andreas Gröber, der ehemalige Geschäftsführer. Das Publikum dürfe sich auf das viertägige Fest zum 10-Jahre-Jubiläum der Chollerhalle freuen – mit Konzerten von Nicole Bernegger (18. November) und 77 Bombay Street (20. November). Im Dezember stehen mit den Auftritten von Uriah Heep (3. Dezember) und Stephan Eicher (10. Dezember) weitere Höhepunkte an.

Intensive Zeit

Der Saisonstart erfolgt in der Chollerhalle mit den Aufführungen der English Theatre Group of Zug. Nachher geht es Schlag auf Schlag: Die Chollerhalle gehört ebenfalls zu den fünf Veranstaltern des Akkordeon-Festivals in Zug vom 16. bis 20. September (siehe Box). Der Anlass startet im Casino mit einer «Akkordeonjagd», die Chollerhalle ist eine der «Haltestellen». Hier findet auch das Abschlusskonzert mit Didier Laloy und Kathy Adam aus Belgien statt, am Sonntag, 20. September, um 17 Uhr.

Das Festival wird heuer in etwas grösserem Rahmen durchgeführt. Letztes Jahr hat es beispielsweise kein Open Air gegeben. Diesmal sind die Musiker auf dem Gerbiplatz in der Altstadt zu hören. Das Akkordeon-Festival könnte künftig noch ausgebaut werden, ist Gröber überzeugt. «Das Programm haben wir mit den übrigen Veranstaltern zusammen erstellt, wobei auch eine Rolle spielt, ob die Gruppe, die wir gerne hätten, uns vom Stil her passt und für uns finanziell tragbar ist.»

Andreas Gröber freut sich, dass das Festival überlebt hat: «Vor rund drei Jahren haben sich die früheren Organisatoren zurückgezogen. Die verschiedenen Zuger Veranstalter entschieden sich damals, gemeinsam die Organisation des Festivals zu übernehmen, und die Zusammenarbeit funktioniert gut.»

Verschiedene Stile

Die Programmgestaltung sei in der Chollerhalle nicht so einfach: «Ich habe versucht, verschiedene Stile wie Schweizer Pop, Funk und Celtic anzubieten. Aber wir liegen zwischen Luzern und Zürich –, dort spielen die meisten angesagten internationalen Bands. Wir können uns oft nur Formationen leisten, die nicht so teuer sind.» Zudem müsse man auch auf die anderen Veranstalter in Zug und Umgebung Rücksicht nehmen, um sich nicht gegenseitig zu konkurrenzieren.

Die Chollerhalle erhält von Stadt, Kanton, Baar und weiteren Gemeinden Subventionen, so Gröber. Als grosses Problem habe sich jedoch vor zwei Jahren die Kürzung dieser Beiträge erwiesen: «Das führte zu Beschränkungen beim Programm.»

Derzeit hilft er noch bei der Organisation mit, so beim Booking und in der Werbung. Nach vier Jahren ist Gröber Ende Juni offiziell aus dem Team ausgeschieden: «Es war eine intensive Zeit, meine Energie hat immer mehr nachgelassen.» Zusammen mit dem neuen Team habe er anfangs viel bewirkt. Doch trotz vieler Veranstaltungen sei es finanziell ein stetiges Auf und Ab gewesen. Verschiedene Faktoren hätten hier eine Rolle gespielt: «Letztlich müssen wir um jeden Zuschauer kämpfen.» Obwohl er bereits in neue Projekte involviert ist, hat der Winterthurer in Zug noch nicht alle Fäden gekappt und will so viel wie möglich abschliessen.

Nachfolger in Sicht

Laut Rudy J. Wieser, Präsident des Trägervereins Chollerhalle, läuft die Suche nach einem neuen Betriebsleiter und Nachfolger von Andreas Gröber. Es gebe Interessenten aus Zug und Umgebung. Wieser ist überzeugt, dass sich 2016 auch unter der neuen Leitung das Programm nicht gross ändern werde.

Da die Leistungsvereinbarung mit dem Kanton 2017 ausläuft, habe der Vereinsvorstand den Auftrag erhalten, bis Mitte 2016 ein neues Konzept vorzulegen. Laut Wieser ist der Kulturmarkt 2014 in der Schweiz zusammengebrochen: «Das hat sich auch in Zug ausgewirkt.» Die Mietkosten seien im Vergleich mit anderen Häusern wie Casino oder Lorzensaal, die keine Miete berappen müssten, wirklich hoch.

Das Konzept sehe vor, dass mit der Vermietung der Halle und Events zusätzliche Einnahmen für den Kulturbetrieb generiert werden: «Der kostet Geld – und auch unser Angebot an Räumen für Kulturschaffende», so Wieser. Die dezentrale Lage beeinflusse den Aufmarsch des Publikums. «Für Zuger Anlässe sind wir weit weg.» Negativ ausgewirkt habe sich auch der Wegfall der direkten Busverbindung sowie des Nachtbusses.

Der Rücktritt von Andreas Gröber sei nicht überraschend erfolgt. «Sein Programm ist beim Publikum gut angekommen. Er setzte neue Ideen um, das braucht halt Zeit – hier in Zug vielleicht sogar Jahre», sagt Wieser. Er lobt die Zusammenarbeit mit Andreas Gröber und betont: «Der Job ist extrem aufwendig, und alle Mitarbeiter engagieren sich mit viel Herzblut für die Chollerhalle.»

Monika Wegmann

Akkordeon-Festival Zug, 16. bis 20. September – Das Programm


Nach dem erfolgreichen Neustart vor einem Jahr präsentiert das Akkordeon-Festival Zug dieses Jahr zwei Neuerungen: Zum einen finden neben den Konzerten in den fünf Kulturlokalen auf dem Gerbiplatz am Zugersee an drei Tagen Gratis-Open-Air-Konzerte statt. Zum anderen wird auch den Kindern etwas geboten, mit einer Akkordeonjagd durch die ganze Stadt am Mittwochnachmittag mit abschliessendem Konzert von Silberbüx.

Mittwoch, 16. September:
13.30 Uhr, Theater Casino Zug – Kinderprogramm
Akkordeonjagd
(auf der Titelseite) Workshops und Konzert mit Silberbüx

20 Uhr, Burgbachkeller
Pflanzplätz
Die etwas andere Volksmusik feat. Andy Gabriel

Donnerstag, 17. September:
20 Uhr, Theater Casino Zug,
Grosser Casinosaal
Hujässler
Hujart

20 Uhr, Galvanik
OST Plus
OST+Babotschki – eine volksmusikalische Reise Schweiz–Osteuropa

Freitag, 18. September:
19 Uhr, Seebühne Gerbiplatz
Cajun Roosters
England/Deutschland/Belgien/Frankreich/Schottland

20 Uhr, Burgbachkeller
Kapelle Sorelle
«Im Durchzug»

21 Uhr, Industrie45
Apparatschik
Taiga Tunes und Soviet Grooves

Samstag, 19. September:
18 Uhr, Seebühne Gerbiplatz
Ländler-Mega-Jam
mit Julian von Flüe und Band und ganz vielen Gästen

20 Uhr, Theater Casino Zug,
Grosser Casinosaal
Martin Lubenov’s Jazzta Prasta
Impressions

Sonntag, 20. September:
14 Uhr, Seebühne Gerbiplatz
Ländler-Mega-Jam
mit Julian von Flüe und Band und ganz vielen Gästen

17 Uhr, Chollerhalle
Didier Laloy und Kathy Adam
Belem.

red

Mi, 16., bis So, 20. September
Standorte in Zug: Industrie 45, Chollerhalle, Galvanik, Seebühne Gerbiplatz, Burgbachkeller, Theater Casino Zug

Infos: www.akkordeonfestival.ch, VV: www.starticket.ch,
www.ticketportal.ch, Theater Casino

Zug: karten@theatercasino.ch,
auch Abendkasse.

OST Plus. (Bild: PD)

OST Plus. (Bild: PD)

Cajun Roosters. (Bild: PD)

Cajun Roosters. (Bild: PD)

Kapelle Sorelle. (Bild: PD)

Kapelle Sorelle. (Bild: PD)

Apparatschik. (Bild: PD)

Apparatschik. (Bild: PD)

Martin Lubenov's Jazzta Prasta. (Bild: PD)

Martin Lubenov's Jazzta Prasta. (Bild: PD)

Ländler-Mega-Jam mit Julian von Flüe. (Bild: PD)

Ländler-Mega-Jam mit Julian von Flüe. (Bild: PD)

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