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Albumkritik

Ihr viertes Studioalbum eröffnen Carrousel mit «C’est la vie» betont poppig. Das Stück ist eingängig, erinnert aber sehr ans Frauenduo Boy. Obschon das Paar plante, sich etwas vom Chanson zu distanzieren, drückt dieses immer wieder durch. Mit ihrem Folkpop wissen Carrousel insbesondere dann zu bezaubern, wenn sie quirlig agieren. Das Lieddutzend erweist sich als farbenfroh und melodiestark: Während «Plus de couleurs» pulsiert und mit Gitarrensounds aus der Karibikecke aufwartet, schwelgt «Papier buvard» in der Melancholie. Ein Album, das dank gut getimten Harmonien und seiner Leichtigkeit je länger desto stärker wird. (mig)

Carrousel: «Filigrane» (Radicalis), ab heute im Handel.

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