ARCHITEKTUR: Gold für die Gotthardachse

Die Landschafts- und Portalbauwerke der Gotthard- und Ceneri-Basistunnels werden von einer Fachjury für ihre Landschaftsarchitektur ausgezeichnet. Die Verantwortlichen erhalten Lob für ihren «Mut zur Künstlichkeit».

Urs-Ueli Schorno
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Die Portale der Gotthardachse der Neat wurden ausgezeichnet. (Bild: PD / Nelly Rodriguez)

Die Portale der Gotthardachse der Neat wurden ausgezeichnet. (Bild: PD / Nelly Rodriguez)

Die Gotthardachse der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (Neat) ist ein durch vier Kantone führendes Ingenieur- und Landschaftsbauwerk, das für Landschaftsarchitekten und Ingenieure eine Vielzahl planerischer Herausforderungen, aber auch Freiheiten bietet. Die Jury des Fachmagazins Hochparterre hat die Bemühungen der verantwortlichen Beratungsgruppe für Gestaltung mit dem Gold-Award in der Kategorie Landschaftsarchitektur belohnt.

Jury: «Hier wird Transdisziplinarität gelebt»

Vom riesigen Massstab der Portalbauwerke bis zu Details der Brückengeländer überzeuge die formgebende Arbeit der Beratungsgruppe für Gestaltung. In diesem Gremium werde Transdiziplinarität gelebt, und unter seinem Einfluss würden Auftraggeber, Architekten und immer neue Ingenieurskonsortien Kunstbauten realisieren, die den Mut zur Künstlichkeit hätten.

pd/uus

«Die Besten» in Architektur, Design und Landschaft

uus. Seit 1993 zeichnet das Fachmagazin Hochparterre jede Jahr die besten Bauten und Objekte in Architektur, Design und Landschaft aus. In den Kategorien Architektur, Design und Landschaftsarchitektur werden jeweils die Prädikate «Gold», «Silber» und «Bronze» verliehen. Hochparterre widmet den «Besten» die Dezemberausgabe. Die prämierten Projekte sind vom 2. bis am 11. Januar 2015 in der Eingangshalle der Zürcher Hochschule der Künste im Toni-Areal an der Pfingstweidstrasse 96 in Zürich zu sehen.