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AUSZEICHNUNG: Schweizer Geigerin gewinnt Grammy

Die in Bern lebende Geigerin Patricia Kopatchinskaja erhält den begehrten Preis für die beste Kammermusikperformance. Die 41-Jährige ist bekannt für ihre künstlerische Neugier.
Geigerin mit Weltklasseformat: Patricia Kopatchinskaja. (Bild: Julia Wesely)

Geigerin mit Weltklasseformat: Patricia Kopatchinskaja. (Bild: Julia Wesely)

Grosser Abend für Patricia Kopa­tchinskaja. Die in Bern lebende Weltklassegeigern gewann an der Grammy-Verleihung in New York City einen der begehrten Musikpreise. Sie erhielt die Auszeichnung zusammen mit dem Saint Paul Chamber Orchestra aus Minnesota für das Schubert-­Album «Death & The Maiden» als beste Kammermusikperformance. Grammys sind die Oscars der Musikindustrie.

Kopatchinskaja wurde 1977 in Moldawien geboren. Mit 21 zog sie nach Bern, um ihre musika­lische Ausbildung am Konser­vatorium abzuschliessen. Ab ­kommendem September wird die 41-Jährige für mindestens drei Jahre künstlerische Leiterin des international bekannten Kammerorchesters Camerata in Bern. Kopatchinskaja sei bekannt für ihre «furchtlose und künstle­rische Neugier und ihren brei­- ten musikalischen Horizont», schreibt die Stiftung Camerata Bern. Bereits in der Vergangenheit hat Kopatchinskaja mehrere Preise gewonnen. 2013 wurde sie von der Royal Philharmonic Society zur «Instrumentalistin des Jahres» gekürt, und 2017 gewann sie in der Schweiz den Grand Prix Music.

Bruno Mars räumt sechs Grammys ab

Letztmals hat der in Lausanne ­geborene Produzent Alexander Walser vor zwei Jahren einen Grammy erhalten. 1990 gewann der Musikethnologe Marcel Cellier den Preis, und 1987 ging die Auszeichnung an den Zürcher Harfenisten Andreas Vollenweider für sein Album «Down to the Moon». Die Grammys werden seit 1969 jährlich in New York City verliehen. International hat der R&B-Sänger Bruno Mars abgeräumt. Der 32-Jährige erhielt insgesamt sechs Auszeichnungen, eine für «24K Magic», das beste Album des Jahres.

Als beste Künstlerin und Newcomerin des Jahres 2017 wurde Alessia Cara geehrt. Die 21-jährige kanadische Singer-Songwriterin wurde durch ihren Synthie-Pop-Song «Scars to Your Beautiful» bekannt. Mit fünf Auszeichnungen abgeräumt hat auch der US-Rapper Kendrick Lamar. Er siegte unter anderem in den Kategorien bestes Rap-Album («DAMN.») und beste Rap-Gesangs-Performance («Loyalty») gemeinsam mit Rihanna.

Philipp Bürkler

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