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BILANZ: Nur jeder Sechste kaufte ein Festabzeichen

100 000 Gäste, neues Konzept das Luzerner Fest zieht eine positive Bilanz. Nur mit dem Festabzeichen-verkauf haperts weiterhin.
Das Feuerwerk des Luzerner Festes, fotografiert von der Plattform des Hotels Château Gütsch aus. (Bild: Pius Amrein)

Das Feuerwerk des Luzerner Festes, fotografiert von der Plattform des Hotels Château Gütsch aus. (Bild: Pius Amrein)

Bilder: Mehr Impressionen vom Luzerner Fest auf www.luzernerzeitung.ch/bonus

Das Luzerner Fest am Freitag und Samstag lockte rund 100 000 Besucherinnen und Besucher an das sind rund 30 000 mehr als im Vorjahr. Und dies, obwohl es an diesem Wochenende in der Zentralschweiz viele andere Ausgehmöglichkeiten gab – gleichzeitig fand zum Beispiel das Jodlerfest statt.

Weshalb zog es dieses Jahr so viele Gäste mehr ans Traditionsfest in der Leuchtenstadt? Ein Grund war sicher, dass das Wetter gut mitspielte: Nach einem kleinen Schauerregen nach dem Mittag war am Samstag auf Petrus grundsätzlich Verlass.

Drei Festnahmen

«An beiden Tagen war die Stimmung friedlich, und es kam zu keinen grösseren Zwischenfällen», so das OK. Auch aus Sicht der Polizei verlief das Luzerner Fest 2015 «recht friedlich». Allerdings seien ab Mitternacht «vermehrt stark alkoholisierte Personen festgestellt worden». Die Polizei musste mehrmals wegen Streitigkeiten intervenieren. Insgesamt wurden drei Personen (18-, 19- und 60-jährig) vorläufig festgenommen, wegen «Trunkenheit, Tätlichkeiten, Gewalt und Drohung und so weiter».

Das Luzerner Fest fand dieses Jahr erstmals nicht wie bisher in der Altstadt statt, sondern vermehrt am Seeuferbecken. «Dadurch konnten sich die Besucher besser bewegen, und es war nicht mehr so eng wie in den Vorjahren», sagte dazu Oliver Furrer, OK-Präsident des Luzerner Fests.

Neues Konzept kam gut an

Das neue Konzept sei bei den Besuchern sehr gut angekommen, so Furrer. Dies sei ein weiterer Grund für den grossen Besucheraufmarsch. Tatsache ist: Die neuen Sitzmöglichkeiten am Schweizerhofquai wurden rege zum Pausieren oder Diskutieren genutzt.

Allerdings gibt es aus Sicht des OKs immer noch Optimierungsmöglichkeiten. Zu hinterfragen sei etwa die Sperrung einer Fahrspur am Samstag ab 14 Uhr am Schweizerhofquai. «Diese Massnahme brachte nicht den Nutzen, den wir uns erhofft hatten», so Furrer. Laut Polizei führte diese Massnahme zu Rückstaus. Ansonsten seien die Strassensperrungen «ohne nennenswerte Probleme verlaufen», so die Polizei. Die Ach­se SeebrückeSchweizerhofquai wurde am Sonntagmorgen um 4.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

Wermutstropfen Festabzeichen

Für die definitive Fest-Abrechnung braucht es gemäss OK-Chef Furrer noch etwas Zeit: «Die genaue Bilanz werden wir erst im September ziehen können.» Punkto Finanzen hat das OK aber einen Wermutstropfen zu beklagen: Obwohl die Besucherzahlen gestiegen sind, bewegt sich der Verkauf von Festabzeichen gemäss ersten Schätzungen auf Vorjahresniveau; damals waren knapp 17 000 Festabzeichen verkauft worden.

Von den diesjährigen rund 100 000 Luzerner-Fest-Besuchern hat somit schätzungsweise also nur etwa jeder Sechste ein Festabzeichen gekauft. «Es ist uns bewusst, dass verhältnismässig wenig Abzeichen gekauft werden, schliesslich ist es ja auch nicht obligatorisch», sagt dazu OK-Chef Furrer. Trotzdem sei ein Kauf in seinen Augen nur fair und diene auch einem guten Zweck: «Die Idee wäre natürlich, dass jeder eines kaufen würde, schliesslich hat das Fest auch einiges zu bieten.»

Die Festabzeichen kosteten dieses Jahr 10 Franken. Sie wurden als rosarote Armbändel verkauft. Mit dem Reingewinn des Luzerner Fests werden gemeinnützige Organisationen im Kanton Luzern unterstützt.

Feuerwerk startete pünktlich

Ein Höhepunkt war wiederum das grosse Feuerwerk über dem Seebecken. Dank gutem Wetter konnte es pünktlich um 22.30 Uhr gezündet werden. So mancher Besucher sei nur wegen des luftigen Farbspektakels angereist, sagte OK-Präsident Oliver Furrer. Das Feuerwerk wird nicht von der Stadt finanziert, sondern vom Luzerner Fest selber.

Anja Glover

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