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«Blödelbarde» Insterburg ist tot

Sänger Ingo Insterburg, der mit seiner Band Kultstatus erlangte, ist 84-jährig verstorben.
Der Musiker und Säenger Ingo Insterburg in seinem Wohnzimmer. (Archivbild: Jens Kalaene/Keystone/DPA (24.2.2010))

Der Musiker und Säenger Ingo Insterburg in seinem Wohnzimmer. (Archivbild: Jens Kalaene/Keystone/DPA (24.2.2010))

(dpa) Sänger Ingo Insterburg («Ich liebte ein Mädchen») ist im Alter von 84 Jahren an Darmkrebs gestorben. Der Liedermacher gründete Ende der 1960er die Band Insterburg & Co, zu der auch Comedian Karl Dall gehörte. Zu einem Zeitpunkt, zu dem es den Begriff Stand-up-Comedy hierzulande noch nicht gab, erlangte die Band Kultstatus mit einem neuen Typ von Unterhaltung: Blödel-Musik und Parodien für den einfachen Humor. Damit war sie Vorbild für Künstler wie Otto und Mike Krüger.

Insterburg & Co wurden auch als «Blödelbarden» bezeichnet. Mehr als 55 Jahre stand er auf der Bühne. In seiner WG im alten Berliner Westen lebte er Zimmer an Zimmer mit Schauspieler Klaus Kinski. Dessen Brechtballaden begleitete er als «Guitar-Ingo». Der Tausendsassa spielte Gitarre, Geige, Querflöte und Saxofon. Zudem baute er skurrile Instrumente: Eine Flöte aus einer Bürste, ein Saxofon aus einem Abwasser-Schlauch und ein Banjo aus einem Eimer. «Alles, was man zum Klingen bringen kann, das mach ich», sagte er.

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