Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BUCHTIPPS: Viel Politik, Krieg und Terror

Roland D. Gerste: Amerika verstehen. Klett-Cotta TB, 207 Seiten, ca. Fr. 14.– (Bild: PD)

Roland D. Gerste: Amerika verstehen. Klett-Cotta TB, 207 Seiten, ca. Fr. 14.– (Bild: PD)

Wie die Weltmacht USA tickt

Auch unter Präsident Trump bleiben die USA das einflussreichste Land der Welt. Dies liegt zum einen an den Möglichkeiten, zum anderen am eigenen Anspruch, diese Führungsrolle einzunehmen. Dieser Wille ist historisch gewachsen, natürlich primär aus Eigennutz punkto Wohlstand und Sicherheit.
Der Magdeburger USA-Korrespondent, Ronald D. Gerste, auch für die NZZ tätig, zeigt den Weg der USA bis heute, wie die Idee des eigenen Ausnahmestatus entstanden ist und bis heute wirkt, und welche massiven Widersprüche sich dabei zeigen. Dabei geht er auch auf aktuelle innenpolitische Themen wie Gesundheit, Bildung, Schusswaffen oder Rassenfragen ein. (are)

Roland D. Gerste: Amerika verstehen.Klett-Cotta TB, 207 Seiten, ca. Fr. 14.–

Verwaltung verändert sich

Verschiedene Autorinnen und Autoren schreiben in dieser politikwissenschaftlichen Textsammlung darüber, wie sich die Schweizer Verwaltung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verändert hat. Dies nicht zuletzt, weil gesellschaftliche Entwicklungen die Erwartungen an den Staat beeinflusst haben. Zu den analysierten Themenkreisen gehören die Wirkungen von Subventionen oder wie halbstaatliche Aufgaben betriebswirtschaftlich umgeformt worden sind. Und im Gegenzug Gemeinnütziges verstaatlicht wurde. Auch Wissenschaft, Bildung, Jugendfragen, Migration oder Gesundheit werden als politische Aufgaben beleuchtet. (are)

Lucien Criblez, Thomas Ruoss, Christina Rothen (Hg): Staatlichkeit in der Schweiz. Chronos, 424 Seiten, ca. Fr. 50.–

Mitten drin in Syrien

Der Krieg in Syrien ist in seiner Komplexität für Aussenstehende kaum zu begreifen. Der deutsche Journalist Carsten Stormer war in den letzten Jahren immer wieder vor Ort, von Helfern über die Grenze geschmuggelt. Er traf Rebellen, er redete mit Islamisten. Und er begegnete Menschen, die sich mutig und leidenschaftlich für die leidende Zivilbevölkerung einsetzen.
Entstanden ist ein Buch, das zwar auch analytische Elemente hat, aber die Reportage, das Erleben und Stimmen von Betroffenen ins Zentrum stellt. Vieles ist berührend, manches dramatisch. Eine eindrückliche Fotostrecke ergänzt die geschriebenen Eindrücke, die auch den Libanon und den Irak umfassen. (are)

Carsten Stormer: Die Schatten des Morgenlandes.Lübbe, 301 Seiten, ca. Fr. 24.–

Den Terror abwehren

Am 19. Dezember des letzten Jahres wurde Deutschland Ziel eines traumatischen Anschlags: Ein Terrorist tötete mit einem Lastwagen in Berlin elf Menschen. Holger Schmidt, Terrorismusexperte für das ZDF, analysiert, wie sein Land sich vor dem Terrorismus zu schützen versucht. Unter den rund 40 involvierten Behörden gibt es durchaus Leerläufe oder gar Konkurrenz.
Schmidt schaut auch zurück, etwa auf den Terror der RAF oder der NSU. Beide haben Spuren hinterlassen. Und er thematisiert das klassische Spannungsfeld zwischen innerer Sicherheit und demokratischen Bürgerrechten. Nicht nur in diesem Kontext ist das Buch auch aus Schweizer Sicht interessant. (are)

Holger Schmidt: Wie sicher sind wir?Orell Füssli, 280 Seiten, ca. Fr. 27.–

Ein Grosser und sein Scheitern

Am 6. April jährt sich zum 100. Mal der Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg. Präsident war damals Woodrow Wilson. Auch nach Kriegsende wurde er zu einer zentralen Figur der Weltpolitik. Auf seiner Vision von internationaler Ordnung und kollektiver Sicherheit zwischen demokratischen Staaten basiert der Völkerbund, der 1919 gegründet wurde und dann dramatisch fallierte. Wobei er nach dem Zweiten Weltkrieg stark verändert als UNO ein Comeback erlebte. Die Biografie über Woodrow Wilson zeigt Leben und Karriere eines brillanten Intellektuellen und grossen Politikers, der auch negative Seiten wie Rassismus aufwies. Und der vor dem Tod seine Vision als gescheitert erleben musste. (are)

Manfred Berg: Woodrow Wilson. C. H. Beck TB, 276 Seiten, ca. Fr. 22.–

Lucien Criblez, Thomas Ruoss, Christina Rothen (Hg): Staatlichkeit in der Schweiz. Chronos, 424 Seiten, ca. Fr. 50.– (Bild: PD)

Lucien Criblez, Thomas Ruoss, Christina Rothen (Hg): Staatlichkeit in der Schweiz. Chronos, 424 Seiten, ca. Fr. 50.– (Bild: PD)

Carsten Stormer: Die Schatten des Morgenlandes. Lübbe, 301 Seiten, ca. Fr. 24.– (Bild: PD)

Carsten Stormer: Die Schatten des Morgenlandes. Lübbe, 301 Seiten, ca. Fr. 24.– (Bild: PD)

Holger Schmidt: Wie sicher sind wir? Orell Füssli, 280 Seiten, ca. Fr. 27.– (Bild: PD)

Holger Schmidt: Wie sicher sind wir? Orell Füssli, 280 Seiten, ca. Fr. 27.– (Bild: PD)

Manfred Berg: Woodrow Wilson. C. H. Beck TB, 276 Seiten, ca. Fr. 22.– (Bild: PD)

Manfred Berg: Woodrow Wilson. C. H. Beck TB, 276 Seiten, ca. Fr. 22.– (Bild: PD)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.