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Appenzellerin gewinnt bandXost-Nachwuchswettbewerb

Nach über vier Stunden Musik und Party stand fest: Die Sängerin Riana aus Appenzell gewinnt den diesjährigen bandXost-Nachwuchswettbewerb vor «The Rule» aus Flawil und den Thurgauern «The Solar Temple».
Sascha Erni
Die Appenzellerin Riana überzeugte mit Stimmgewalt. (Bild: Sascha Erni)

Die Appenzellerin Riana überzeugte mit Stimmgewalt. (Bild: Sascha Erni)

Schweizweit etablierte Künstler und Bands wie «Crimer» oder «Panda Lux» haben ihre Karriere vor einigen Jahren nach einem Sieg beim bandXost-Wettbewerb gestartet. Auch von der Siegerin des diesjährigen Wettbewerbs dürfte man in Zukunft noch einiges hören. Nach schweisstreibenden viereinhalb Stunden machte die Appenzellerin Riana Steinmann das Rennen. Sie überzeugte die 14-köpfige Jury und setzte sich gegen sieben weitere Finalisten mit ihren gefühlvollen Songs, interessanten Texten und ihrer grossartigen Stimme durch.

Die Organisatoren des Wettbewerbs beschrieben die Sängerin und Songwriterin nach der Qualifikationsrunde als «kleine Elfe», und tatsächlich drohte sie zuerst in der Lichtshow fast unterzugehen. Wäre da nicht diese Stimme gewesen, die die Appenzellerin mit Gitarre, Keyboard und minimaler Perkussion gekonnt zu begleiten wusste. Kurz gesagt: eine Wucht.

Grosse Bandbreite an Genres und Künstlern

Die acht Finalisten zeigten einen bunten Querschnitt durch das Ostschweizer Musikschaffen. Da war beispielsweise der Rapper «D.A.R.I.O.» oder die Flawiler Rockformation «The Rule», die den zweiten Rang erstritt, bis zur experimentellen World-Music der beiden Bündnerinnen von «Anatina». Den dritten Rang holte «The Solar Temple» aus Münchwilen. Die Künstler stellten sich mit Videoeinspielern jeweils gleich selbst vor, so dass man sich wegen der grossen Bandbreite an Genres ein wenig an den Eurovision Song Contest erinnert fühlte.

Während der Jurypause spielten mit «Kaufmann» die Gewinner vom Vorjahr und während den Umbauten brachte das DJ-Set von «Kaltehand & Indermaur» die Menge zum Tanzen. Definitiv kein langweiliger Abend. In die Halle eingelassen wurden jeweils rund 400 Zuschauer. Es kam aber immer wieder zu fliegenden Wechseln. Wenn die eigene Band spielte stürzten die Fans nach vorn, trat eine stilistisch ungenehme Formation auf, ging es mit Getränk hinaus und man unterhielt sich mit Freunden. Trotz der grossen Genre-Unterschiede und der angeheiterten Stimmung blieb der Anlass ausgesprochen friedlich. Musik verbindet die unterschiedlichsten Menschen, hatte man den Eindruck.

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