CHAM: Muttertag ist Mozart-Tag

Für ihr viertes und letztes Abokonzert hat die Zuger Sinfonietta eine aufstrebende Solistin verpflichtet.

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Alexandra Dariescu. (Bild: Adrian Stoicoviciu/PD)

Alexandra Dariescu. (Bild: Adrian Stoicoviciu/PD)

Unter anderem mit feinster Wiener Klassik geht die erste Abokonzertreihe der Zuger Sinfo­nietta zu Ende. Das vierte und letzte Abokonzert am kommenden Sonntag im neuen «Stammhaus» des Orchesters, dem Lorzensaal in Cham, steht vorwiegend im Zeichen von Wolfgang Amadeus Mozart. Diesen Schwerpunkt setzt insbesondere sein Klavierkonzert Nr. 27 in ­B-Dur, das Mozart in seinem ­Todesjahr 1791 vollendete.

Am Klavier sitzt die junge rumänische Solistin Alexandra Dariescu. Die mehrfach ausgezeichnete Musikerin und Preisträgerin des UK’s Women of the Future Award gibt mit ihrer markanten Bühnenpräsenz jedem Konzert das gewisse zusätzliche Etwas.

Als zweites Mozart-Werk steht seine Sinfonie Nr. 33 aus dem Jahre 1779 auf dem Programm. Sie gehört zu den wenigen Mozart-Sinfonien, die nicht erst posthum veröffentlicht worden sind. Die Nr. 33 hat Mozart für ein verhältnismässig kleines Orchester geschrieben. Nach Vollendung des Werkes soll der Komponist sein Bedauern über das Fehlen einer Klarinettenstimme geäussert haben.

Den Kontrast an diesem vierten Abokonzert im Lorzensaal setzen das Concerto in D von Igor Strawinsky und das Divertimento von Béla Bartók. Beide Streicherwerke sind von Paul Sacher, Schweizer Dirigent und Mäzen, in Auftrag gegeben und zum 20-jährigen Bestehen des Basler Kammerorchesters auf­geführt worden. (fae)