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DANIOTH-STIFTUNG: Müller und Schenardi gehen nach New York

Das Kuratorium der Urner Kunst- und Kulturstiftung Heinrich Danioth spricht das New York Atelier den in Altdorf arbeitenden Künstlern Luca Schenardi und Lina Müller zu. Das Urner Werkjahr geht an die Urner Künstlerin Nathalie Bissig.
Lina Müller und Luca Schenradi haben den Zuspruch für den Atelieraufentahlt in New York erhalten. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Lina Müller und Luca Schenradi haben den Zuspruch für den Atelieraufentahlt in New York erhalten. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Grosses Interesse am mit 25'000 Franken dotierten New York-Atelier: Gleich acht Personen mit überzeugenden Dossiers bewarben sich für den Aufenthalt in der Metropole. Mit ein Grund, dass der Entscheid des Kuratoriums der Urner Kunst- und Kulturstiftung unter Leitung Elisabeth Fähndrichs erst spät am Mittwochabend nach intensiven Auseinandersetzungen fiel, wie die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Uri am Donnerstag mitteilte.

37 Bewerbungen galt es zu beurteilen, so viel wie noch nie. Erfreut war das Kuratorium aber von der insgesamt hohen Qualität der Ausstellung.

Der viermonatige Aufenthalt in New York im Jahr 2017 geht an das Künstlerpaar Luca Schenardi und Lina Müller, die beide in Altdorf leben und arbeiten.

Schenardis grossflächig von Hand auf Textil gemalten Teletext-Illustrationen überzeugten das Kuratorium durch die leidenschaftliche, sperrig-schöne Präsenz. Die Installation und die ironisch-zynischen Anspielungen seien stimmig, so die Jury.

Auch Lina Müller zeigt in einer trendigen, aber eigenständigen Bilderserie das Traumhaftsurreale, eine Welt, die anspricht und zugleich irritiert.

Die Dokumentation der beiden Kunstschaffenden zeige einen vielversprechenden Werdegang, so die Jury. Die künstlerisch hervorragend umgesetzten Installationen beider Künstler, aber auch die schriftlichen Dokumentationen für das New York-Atelier überzeugen die Jury. Ein viermonatiges urbanes Umfeld könne dem Künstlerpaar wichtige Impulse vermitteln.

Urner Werkjahr

Das Urner Werkjahr im Wert von 14'000 Franken geht an die bildende Künstlerin Nathalie Bissig. Sie wuchs in Uri auf, hat Wurzeln in Spiringen und lebt heute als selbständige Künstlerin in Zürich. Schon dreimal erhielt sie einen Förderungsbeitrag zugesprochen. Sie überzeugte die Jury mit einer Installation aus textilen Masken, die in den Jahren 2012 bis 2014 in Altdorf entstanden. Die Jury zeigte sich beeindruckt von der dokumentierten künstlerischen Biografie. Sie möchte, dass die Künstlerin das Urner Werkjahr für eine intensivierte künstlerischen Weiterentwicklung nutzen kann.

Der Förderungsbeitrag von 7000 Franken geht an das in Hamburg lebende und in Uri aufgewachsene Musiker Tino Horat.

Ein Projektbeitrag von 3000 Franken geht an die in Paris lebende Altdorferin Esther Mary-Kouyate.

pd/zim

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