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Erste Acts bekannt: Das Luzerner Festival B-Sides hat den Wüsten-Blues

Tinariwen sind die Headliner des diesjährigen B-Sides-Festivals, das vom 18. bis 20. Juni stattfindet.

Michael Graber
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Tinariwen bieten authentischen Tuareg-Sound.

Tinariwen bieten authentischen Tuareg-Sound.

Bild: PD

Auch wenn es noch nicht mal richtig Winter geworden ist, schlüpfen schon die ersten Sommerfestival-News. Das B-Sides auf dem Krienser Sonnenberg hat soeben erste Bands bekanntgegeben, die am Open Air vom 18. bis 20. Juni spielen werden.

Traditionell dabei ist der Headliner des Donnerstagabends: Dieses Jahr sind dies Tinariwen, die vielleicht wichtigsten Vertreter des Tuareg-Sounds. Hier trifft Musik aus der Wüste auf westliche Klänge und verschmilzt zu einem sandkörnigen Blues, der trotz hoher sprachlicher Barrieren einnimmt.

Eben in Luzern war die deutsch-bulgarische Pianistin, Sängerin und Komponistin Lisa Morgenstern. Sie spielte im Rahmen des Lichterfestivals in der Hofkirche. Im Juni kehrt sie mit ihrem Album «Chameleon» zurück und erarbeitet im Rahmen einer Südpol-Residenz mit der Luzernerin Joan Seiler eine exklusive B-Sides-Show.

Ebenfalls auf dem Sonnenberg spielen Blind Boy de Vita, Blind Butcher, Verveine, Kush K, Coil­guns, Omni Selassi und Tropical Fuck Storm. Dazu gibt es Slam-Poetry von den Schweizer Meistern Laurin Buser und Fatima Moumouni. Das gesamte Programm wird am 3. März veröffentlicht.

Vorverkauf läuft. Tagespass kostet 55 Franken, zwei Tage gibt es für 90 Franken, den Festivalpass für 130 Franken www.b-sides.ch

B-Sides: Das Publikum feiert, wenn der Puls stimmt

Das B-Sides ist ein superfeines Festival, das hat die 14. Ausgabe einmal mehr bewiesen. Hardcore und technoider Rock feierten ein Revival, Elektronik war omnipräsent. Und es gab auch inhaltlich Anspruchsvolles zu hören.
Pirmin Bossart