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Das bringt das Kunstjahr 2018 in unserer Region

Claude Sandoz (7. 7.–28. 10.) und die verspielt-humorvolle Weltbefragung des Österreichers Erwin Wurm (9. 6.–23. 9.) dominieren das Ausstellungsjahr im Kunstmuseum Luzern (siehe Haupttext). Den Humor etwas strukturierter geht das Kunsthaus Zug in der zweiten Jahreshälfte an mit der Themenausstellung «Komödie des Daseins». Vom 23. 9. bis 6. 1. 2019 darf vor über 300 Exponaten von der Antike bis zur Gegenwart lauthals oder lautlos gelacht werden.

Am Kunsthaus Zug richtete man letztes Jahr eine grosse Retrospektive über die Schweizer Modedesignerin Christa de Carouge aus. Die schwarzen, schlichten Entwürfe der Ende Januar überraschend verstorbenen Modeschöpferin sind noch bis zum 18. 2. zu sehen – hinpilgern lohnt sich!

Wortwörtlich mehr Raum einnehmen wird 2018 die traditionelle Jahresausstellung des Zentralschweizer Kunstschaffens im Kunstmuseum Luzern. Dank einer Haussanierung bekommen die Exponate in einer «XL-Version» mehr Raum. Umgebaut wird auch die Festung Fürigen im Kanton Nidwalden. Am 25. 3. wird das ehemalige Réduit mit einer neuen Ausstellungspräsentation wiedereröffnet.

In ihr persönliches «Réduit» zurückgezogen hat sich das Zürcher Künstlerkollektiv Chalet5, und zwar ins Kunstdepot Göschenen. Die installativen und malerischen Ergebnisse dieses Rückzugs präsentiert das Haus für Kunst Uri in Altdorf im Herbst.

Den legendären Reportagen-Fotografen Werner Bischof (1916–1954) hat das Museum im Bellpark in Kriens zwischen 25. 8. und 4. 11. mit der Retrospektive «Standpunkt» im Fokus. Die Wanderausstellung zeigt neben Originaldrucken Notizbücher und Skizzen, die Einblick in die Schaffensweise des weltberühmten Magnum-Fotografen geben.

Derweil gibts im Nidwaldner Museum einen Fotografen derselben Generation wiederzuentdecken, von dessen einstiger Popularität heute nicht mehr viel übrig ist: der Stanser Leonard von Matt (1909–1988).

In der Kunstplattform Akku in Emmenbrücke eröffnet am 26. 1. eine Ausstellung der Zürcher Gegenwartskünstlerin Klaudia Schifferle. «Spaziergang im Übermorgen» (bis 25. 3.) präsentiert u. a. neue Acryllackmalereien. Fest im Terminkalender fixiert ist das internationale Comicfestival Fumetto (14. 4. bis 22. 4.) sowie der beliebte Tag der offen Tür der Kunstinstitutionen Luzerns und Umgebung. Die «Kunsthoch» feiert ihr 10-Jahre-Jubiläum.

In der Kunsthalle Luzern ist im Sommer der weltbekannte deutsche Grafitti-Künstler Daim zu Gast. Und das auf vier Jahre angelegte Projekt zum Löwendenkmal – 2021 wird der steinerne Löwe 200 Jahre auf dem Buckel haben – startet am 5. 5. ebenda mit einer von Peter Fischer kuratierten Ausstellung. Der japanische Künstler Tatsuma Takeda, der Iraner Hamed Rashtian sowie der Schweizer Stefan à Wengen untersuchen die Bedeutung des Löwenmotivs in der Kulturgeschichte. (jst)

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