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Das Museum für Gestaltung strahlt im alten Glanz von 1933

Die originalen Glastüren an der Ausstellungsstrasse 60 in Zürich können aufgestossen werden. Das Museum für Gestaltung feiert Wiederöffnung. Während dreier Jahre ist das denkmalgeschützte Gebäude von Adolf Steger und Karl Egender quasi in den Urzustand von 1933 versetzt worden. «Alte Würde, neuer Glanz» nennt es Museumsdirektor Christian Brändle an der Führung. Die sorgfältige Renovation kommt vor ­allem im Innern der «modernistischen Kiste» zum Ausdruck: In der Ausstellungshalle mit den markanten Stützen wurde die hässliche Zwischendecke zurückgebaut. Nun ist der Ort lichtdurchflutet und erscheint zusammen mit den beiden Seitenschiffen als schnörkellose Kathedrale für ­Design.

Zur Wiedereröffnung bespielt das

Atelier Oï aus La Neuveville die rund 900 Quadratmeter grosse «Kathedrale». In der über sieben Meter hohen Halle bewegen sich drei zauberhafte Riesenmobiles zu Vogelgezwitscher: Kirschblüten oder Wolken aus japanischem Washi-Papier, Spiralen aus dünnsten Arvenholzstreifen, durch Scheibenwischermotoren angetriebene Holzstäbe. Gerade auch die Installationen in den Seitenschiffen zeigen, weshalb die Troïka um Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond die weihenvolle Werkschau verdient (siehe Interview).

Im Museum für Gestaltung gibt es im Unter- und Obergeschoss vier weitere Zonen, welche die Bedeutung des Hauses zum Ausdruck bringen. Die Ausstellung «Plakatgeschichten» (das Museum hält die «grösste Plakatsammlung der Welt»). Die «Collection Highlights» mit 2000 Objekten aus den verschiedensten Epochen, Disziplinen und Preisklassen zum Vergleichen. «Ideales Wohnen» zeigt mittels sieben möb­lierter Räume die Wohnträume der Schweizer im Verlauf des 20. Jahrhunderts, und in der «Swiss Design Lounge» kann man sich mal über Mittag ohne Eintritt zu bezahlen mit Stil installieren. (ear)

Hinweis Fest zur Wiedereröffnung in Zürich am 2./3. März

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