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Der Ursprung des Jodels

Der Schweizer Jodel geht auf den Rufgesang der Hirten zurück. Sie entwickelten Techniken, um weite Distanzen zu überbrücken. Ähnliches gibt es in allen gebirgigen Regionen der Welt. In den Alpen wurde von Alp zu Alp kommuniziert oder mit Juchzern das Vieh angelockt. Es ist Singen ohne Text auf Lautsilben. Dabei kommt es zum Registerwechsel: Das heisst, der Sänger wechselt häufig und schnell zwischen Brust- und Kopfstimme. Kennzeichnende Merkmale des Jodelns sind grosse Intervallsprünge und grosser Tonumfang. Der Naturjutz oder Naturjodel ist die Urform des Schweizer Jodels. Der Jodelgesang ohne Worte wurde von den Bergbauern in der Innerschweiz, im Appenzellerland, Toggenburg und im Berner Oberland begründet. Der Naturjodel war also stark regional geprägt. Anfang 20. Jahrhundert verdrängte das beliebte Jodellied den Naturjutz. Erst mit der Gründung des Eidg. Jodlerverbandes 1910 wurde es als identitätsstiftender Schweizer Gesang gefördert. Das Jodellied ist zweiteilig. Im ersten Teil wird die Schweizer Heimat thematisiert, glorifiziert und idealisiert. Im zweiten Teil wird nach streng reglementierten Regeln gejodelt. (sk)

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