Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Kunstausstellung: Ein Kanadier in Luzern

Der Kanadier Brian Burke arbeitete vor seinem Tod mehrere Jahre auch in Luzern. Diese Werke sind nun in der Galerie Müller zu sehen.
Auch das Bild «In The Middle Of Nowhere» ist in Luzern entstanden. (Bilder: PD)

Auch das Bild «In The Middle Of Nowhere» ist in Luzern entstanden. (Bilder: PD)

Eine senfgelbe Fläche, darüber dunkler Himmel. Und mittendrin eine Frau, offensichtlich rat- und orientierungslos, wohl gerade erst in diese Situation versetzt. Denn noch scheint sie nicht verzweifelt oder kraftlos. Aber das kann noch kommen.

Das Bild «In The Middle Of Nowhere» («Mitten im Nirgendwo», siehe rechts) gehört zu den Werken von Brian Burke, welche die Galerie Müller in Luzern im Rahmen von Kunsthoch 2018 derzeit ausstellt. Der 2017 65-jährig verstorbene Kanadier verteilte das Schaffen seiner letzten sechs Lebensjahre auf seine Ateliers in Kanada und Luzern. Zu sehen ist nun eine Auswahl von Bildern, welche in dieser Zeit in Luzern entstanden sind.

Darunter ist auch «A Moment Ago (After Goya)», zugleich Titel der Ausstellung. (Das Bild sehen Sie in der Online-Version dieses Artikels.) Was betrachtet die leicht schwebende Figur mit den verschränkten Armen?

Die Parallelen mit Francisco Goya

Vielleicht einfach das Weltgeschehen aus einer gewissen Distanz? Brian Burke war fasziniert von Francisco Goyas zwischen 1819 und 1823 in seinem Haus als Wandgemälde entstandenen «Pinturas Negras» (wörtlich «schwarze Gemälde», welche die damaligen unruhigen Zeiten darstellen. Und Burke sah darin auch Parallelen zu heute.

«A Moment Ago (After Goya)».

«A Moment Ago (After Goya)».

Heinz Stahlhut, Sammlungskonservator des Luzerner Kunstmuseums, hat die Bilder ausgewählt. Viele sind als thematische Gruppen entstanden, ihre Bedeutung ist nicht immer klar, zumal oft Ironie, aber auch Sozialkritik mitspielt. Und oft behandeln sie die gesamte menschliche Existenz – mit all ihren schönen und tragischen Seiten. (are)

Ausstellung in der Galerie Müller, Haldenstrasse 7, Luzern. Noch bis 16. Oktober. Öffnungszeiten: Do/Fr 13-18.30 Uhr, Sa 10-16 Uhr. Vom 27. bis 30. 9. geschlossen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.