Kunst
Godi Hofman: Ein Meister der Stimmung im Kleinen

Die Luzerner Galerie «Kunstmetzgerei» zeigt in einer Gedächtnisausstellung Arbeiten von Godi Hofmann. Dieser hatte eine Vorliebe für kleine Formate.

Susanne Holz
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Ausschnitt einer Illustration von Godi Hofmann im Buch «Frank O`Connor: Und freitags Fisch» (1970, Diogenes Verlag).

Ausschnitt einer Illustration von Godi Hofmann im Buch «Frank O`Connor: Und freitags Fisch» (1970, Diogenes Verlag).

Vor zehn Jahren ist der Illustrator und Maler Godi Hofmann verstorben. Die Luzerner Galerie Kunstmetzgerei zeigt in einer Gedächtnisausstellung Arbeiten von Godi Hofmann. Zu sehen ist ein breites Spektrum seines Schaffens, wobei ein Schwerpunkt auf der Illustration liegt.

So werden an einer Wand vielfältige Illustrationen präsentiert: Zeichnungen, Schabtechniken, alle in Schwarz-Weiss. Sie sind in den 1960er-Jahren erschienen, in der Reihe «Erzähler Bibliothek» beim Diogenes Verlag. Die Büchlein sind ebenfalls zu sehen und ergänzen die Originale. Skizzenblätter geben Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers. Beobachtungen, Gedanken, Recherchen, Überlegungen werden festgehalten und führen zu den Originalen.

Was auffällt: Godi Hofmann liebte kleine Formate. Unglaublich, welche Stimmungen er auf die teils sehr kleinen Flächen zauberte. Weiter zeigt die Ausstellung Aquarelle. Diese Technik pflegte Godi Hofmann zeitlebens und entwickelte sie zu virtuoser Kunst. Drei Tierbilder zeugen von der Beobachtungsgabe, aber auch dem Schalk von Godi Hofmann. In vier Landschaftsaquarellen bündelt sich Hofmanns Schaffen in Bildern von betörender Schönheit.

Die Ausstellung kann noch diesen Freitag und Samstag, 19. und 20. November 2021, von 13 bis 17 Uhr besucht werden.

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