Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Der Saxofonist Scott Robinson spielt auf vielen Instrumenten - Jetzt in St.Gallen

Der Multiinstrumentalist Scott Robinson aus den USA gilt als eines der letzten Universalgenies des Jazz. In St. Gallen spielt er zusammen mit seinem Schweizer Kollegen Reto Suhner.
Stefan Künzli

«Ich mag abenteuerliche, schwer einzuordnende Musik, gleichzeitig liebe ich swingende Musik, aber auch Songs und Balladen», sagt der US-Musiker. Sein Hauptinstrument ist das Tenorsaxofon, er hat sich aber als Musiker einen Namen gemacht, der gleich ein Arsenal von Instrumenten meisterhaft beherrscht.

Vom Saxofon über Trompete bis Flöte

In der Big Band von Maria Schneider spielt er häufig das Baritonsaxofon, mit einem warmen, runden Ton. Aber auch mit dem monströsen Kontrabasssaxofon und dem ­wenig gespielten C-Melody-Sax hat er schon experimentiert. Dazu kommen Trompete, Flöte, Klarinette und eine Reihe von seltenen Instrumenten.

Am Saxofon begeisternd: Scott Robinson. (Bild: Pi Recordings)

Am Saxofon begeisternd: Scott Robinson. (Bild: Pi Recordings)

Der bald 60-Jährige gehört in die Kategorie der verborgenen Helden, die es gerade im Jazz immer wieder gibt. Ein Gigant, der von Musikern hoch geschätzt und verehrt wird, aber bei einem grossen Teil des Publikums nie jene Resonanz erhielt, die er eigentlich verdient.

Vielleicht ist es gerade diese Vielseitigkeit, die Schwierigkeit, ihn richtig einzuordnen, die ein grösseres Renommee bisher verhinderte. «Ich war zunächst überfordert, als ich ihn zum ersten Mal hörte», sagt der Schweizer Saxofon-Kollege Reto Suhner. Für Robinson sei alles miteinander vereinbar und verbunden, und vor allem: «Alles tönt nach ihm.» Es ist diese Klangwahrnehmung auf den verschiedensten Instrumenten, die Robinson für Suhner zum Vorbild macht: «Scott hat auf jedem Instrument einen ganz eigenen Klang entwickelt.»

"Ihm gefiel, wie ich spiele"

Kennen gelernt haben sich die beiden vor zwei Jahren, als Robinson Gastsolist beim Swiss Jazz Orchestra war. «Ihm gefiel, wie ich spiele. Wir haben CDs ausgetauscht, und er regte schliesslich eine Zusammenarbeit an», sagt Suhner.

Sonntag, 3.3, 17 Uhr, Kleinaberfein, St. Gallen

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.