Kurzfilmnacht: Eine Kaulquappe macht den Auftakt

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Eine Kaulquappe entwickelt sich in «Kuap» nicht so schnell wie die anderen. (Bild: PD)

Eine Kaulquappe entwickelt sich in «Kuap» nicht so schnell wie die anderen. (Bild: PD)

Wie immer wartet die Luzerner Kurzfilmnacht mit einer regionalen Premiere, einem lokalen Highlight auf. «Kuap» heisst es am Freitag, 18. Mai, wenn die Kinos Bourbaki (20.30 Uhr) und Stattkino (21.40 Uhr) in die traditionelle «Lange Nacht der kurzen Filme» starten, die eine von den Winterthurer Kurzfilmtagen kuratierte Auswahl aus dem aktuellen nationalen und internationalen Kurzfilmschaffen präsentiert (www.kurzfilmnacht.ch, Vorverkauf an der Kinokasse).

Der animierte Kurzfilm «Kuap» ist das jüngste Werk von Nils Hedinger, der 2014 mit «Timber» diverse Festivalerfolge feiern durfte. Ging es damals um Hölzer, geht es diesmal um Kaulquappen. Kuap hat die Entwicklung zum Frosch verpasst und bleibt alleine im Weiher zurück. Doch das muss ihn nicht betrüben. Hedinger erzählt die liebenswerte Geschichte eines Spätzünders. Der gebürtige Berner hat in Luzern Animation studiert und ist der Zentralschweiz seither als selbstständiger Filmemacher treu geblieben.

Im Block «Swiss Shorts» speziell hervorzuheben sind die bei den Studenten-Oscars ausgezeichneten «Facing Mecca» und «Ins Holz» der Innerschweizer Thomas Horat und Corina Schwingruber Ilić. «Life Is Short» zeigt Filme mit schwarzem Humor und skurrilen Situationen, «Wie die Tiere» wirft einen Blick auf die Beziehungen zwischen Mensch und Tier, und «Typisch belgisch» widmet sich dem belgischen Kurzfilmschaffen. (reg)