Endo Anaconda
So reagiert die Schweiz auf den Tod des aussergewöhnlichen Musikers

Ein Poet, Wortkünstler und Musiker mit einer gewaltigen Bluesstimme: Das war Endo Anaconda. Der Berner ist am Mittwoch nach kurzer Krankheit an den Folgen von Lungenkrebs gestorben. Zahlreiche Schweizer Prominente trauern nun um den aussergewöhnlichen Sänger.

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Endo Anaconda.

Endo Anaconda.

Bild: Patrick Luethy

Endo Anaconda starb in der Nacht auf Mittwoch. Dies gab seine Band Stiller Has auf Facebook am Mittwochabend bekannt und löste damit eine Welle der Anteilnahme aus, wie PilatusToday berichtet.

Bundesrat Alain Berset bedauert auf Facebook, dass die Schweiz mit Endo Anaconda «einen Musiker und Poeten der besonderen Art» verliere. «Seine gewaltige Bluesstimme hat uns oft ‹der Aare naa, dere schöne, schöne, schöne grüene Aare naa› begleitet», so Berset.

Nicht nur Berset sondern auch zahlreiche Schweizer Bands, Musiker und Musikerinnen huldigen der Mundartlegende in den Sozialen Medien.

Mit diesem Schnappschuss verabschiedet sich Dodo, seines Zeichens selber Mundart-Musiker von seinem Idol Endo Anaconda. «Rest in Poesie» schreibt der Zürcher in seinem Instagram-Post.

Autor und Dichter Jürg Halter schreibt: «Er war einer meiner besten Freunde, eine grosse Inspiration.» Auch Michael von der Heide lässt in sein privates Fotoalbum schauen und zeigt daraus Bilder mit Endo, die ihn und das, was er der Schweiz gegeben hat, besser nicht beschreiben könnten.

Andreas Flückiger, wie Endo Anaconda mit bürgelichem Namen hiess, war ein herzlicher und offener Mensch, der immer für Schabernack zu haben war und in der Schweizer Musiklandschaft eine grosse Lücke hinterlassen wird. (red)

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