Eurovision Song Contest
Mit Hilfe des Publikums: Die Ukraine gewinnt den ESC und will die Musikshow im eigenen Land ausrichten ++ Marius Bear chancenlos

Der Eurovision Song Contest 2022 wurde wohl wegen der Solidarität des Publikums mit der Ukraine vom Kalush Orchestra gewonnen. Es bleibt die Frage, ob das kriegsgebeutelte Land den Anlass nächstes Jahr in Kiew austragen kann. Der Schweizer Marius Bear landete auf dem enttäuschenden 17. Rang. Das war der Abend im Liveticker.

Michael Graber und Jürg Krebs 7 Kommentare
Drucken

Das war der ESC 2022 – unsere Zusammenfassung des Abends

Das ist nun wahrlich keine Überraschung: Die Ukraine haben den Eurovision Song Contest gewonnen, zum dritten Mal nach 2004 und 2016. Das Kalsuh Orchestra hatte sicher nicht den schlechtesten Beitrag des Abends, aber sicherlich auch nicht den besten. Der Truppe flog die Solidarität mit dem kriegsgeplagten Land zu. Und löste darum im Vorfeld eine müssige Diskussion aus, ob Politik denn am ESC überhaupt etwas zu suchen hat. Natürlich hat sie das. Am schlimmsten wäre es einfach so zu tun, als wäre die versehrte Welt heil – einfach, weil es so leichter zu ertragen ist.

Und Europa hat mit den «Twelve Points» für die Ukraine den Anlass aus genau dieser Falle geholt. Bis auf ein «Give Peace a Chance» und zwei, drei Wortmeldungen musste der Krieg in Turin draussen bleiben. Er hatte keinen Platz im Sendekonzept. Schade eigentlich. Europa beweist gerade in dieser Krise eine erstaunliche Geschlossenheit, das hätte sich auch am ESC widerspiegeln können – vielleicht sogar müssen.

Seis wies ist: Nach dem Juryvoting waren noch die Briten in Front. Sam Ryder hatte eine tolle Performance hingelegt. Während der Pop an diesem Abend oft sehr mittelmässig blieb, hatte Ryder endlich mal einen Song mit Schmiss präsentiert. Nach dem Publikumsvoting landeten sie mit 466 Punkten auf Platz 2. Die Ukraine erhielt gesamthaft 631 Punkte – den grossen Teil davon vom Publikum.

#1: We Are Domi singen «Lights Off». So sieht die Frontfrau übrigens aus der Nähe aus.
25 Bilder
#2: Rumäniens WRS - mit dem Spitznamen Urs - macht auf spanischen Matador und heizt mit «Llámame» ein. Inklusive eingeölten Tänzern.
#3: Portugals Maro stimmt mit «Saudade, saudade» ruhige Klänge an.
#4: The Rasmus aus Finnland hatten vor über zehn Jahren einen Hit mit« In the Shadows». Mit «Jezebel» versuchen sie ihr Glück beim ESC.
#5: Wunderschön: Marius Bear bezaubert bei «Boys Don't Cry» mit nur ein paar Lichteffekten und ganz viel Stimme.
#6: Frankreich startet mit Alvan & Ahez und «Fulenn».
#7: Schräg, schräger, Norwegen: Subwoolfer mit «Give That Wolf A Banana».
#8: Armeniens Rosa Linn klingt mit «Snap» herrlich poppig mit einer Priese Melancholie.
#9: Mahmood & Blanco treten für Italien mit «Brividi» an.
#10: Wir sind beim Auftritt #10: Bei Chanel aus Spanien wirds mit «Slo Mo» heiss.
#11: Die Niederlande stechen trotz ruhiger Bühnenshow heraus: Sängerin s10 singt den Titel «De Diepte» in ihrer Landessprache.
#12: Sie sind die Sympathieträger des Abends: Kalush Orchestra aus der Ukraine mit «Stefania».
#13 Deutschland und Malik Harris mit «Rockstars».
#14 Littauen und Monika Liu mit «Sentimentai».
#15 Aserbaidschan und Nadir Rustamli mit «Fade To Black».
#16: Belgien und Jérémie Makiese mit «Miss You».
#17: Griechenland und Amanda Tenfjord mit «Die Together».
#18: Island und Systur mit «Með Hækkandi Sól».
#19: Moldawien und Zdob şi Zdub + Fraţii Advahov mit «Trenulețul».
#20: Schweden und Cornelia Jakobs mit «Hold Me Closer».
#21: Australien und Sheldon Riley mit «Not The Same».
#22: Grossbritannien und Sam Ryder mit «Space Man».
#23: Polen und Ochman mit «River».
#24: Serbien und Konstrakta mit «In Corpore Sano».
#25: Estland und Stefan mit «Hope».

#1: We Are Domi singen «Lights Off». So sieht die Frontfrau übrigens aus der Nähe aus.

Screenshot

Platz 17 für Marius Bear - die leisen Töne hatten beim Publikum keine Chance

Bitter fielen die Publikumsstimmen für die Schweiz aus. Null, in Zahlen: 0, Punkte erhielt Marius Bear aus dem Voting. Damit landete er auf Platz 17. Das ist, seien wir ehrlich, enttäuschend. Und auch nicht angemessen. Der klamaukige Beitrag aus Spanien wurde etwa viel zu hoch bewertet. Was auffällt: Mehrere der eher leisen Beiträge, und dazu gehörte der Song von Bear, wurden vom Publikum nicht sonderlich goutiert.

In einer traurigen und angespannten Zeit, so könnte das Learning lauten, wollen die Leute keine traurige Musik hören. Jetzt können wir entweder die Musik anpassen. Oder die Welt. Letzteres wäre wohl nachhaltiger. (mg)

Der Schweizer Marius Bear landete auf dem 17. Rang. Damit konnte er nicht an den Podest-Erfolg von Gjon's Tears vom letzten Jahr anknüpfen.

Der Schweizer Marius Bear landete auf dem 17. Rang. Damit konnte er nicht an den Podest-Erfolg von Gjon's Tears vom letzten Jahr anknüpfen.

Keystone

Jeder Song von uns bewertet - der Liveticker zum Nachlesen :

Das grosse Finale des Eurovision Song Contest

  • Der ESC 2022 in Turin stand unter dem Motto «The Sound of Beauty». Die Schweiz wollte mit Marius Bear und dem Song «Boy do cry» an den Erfolg von 2021 mit Gjon's Tears anknüpfen. Bear ging mit der Startnummer 5 ins Rennen. Der Auftritt war nicht brillant, aber gut genug für einen vorderen Rang. Am Ende reichts nur für Rang 17.
  • Die Wettbüros sahen das Kalush Orchestra als Siegerin - als Zeichen für einen hoffentlich baldigen Frieden in deren Heimatland Ukraine. Der Auftritt würde in anderen Zeiten wohl kaum fürs Podest reichen. Doch 2022 reichte es zum dritten Sieg an einem ESC. Die Frage bleibt: Kann die Ukraine 2023 den ESC überhaupt austragen?

Danke - und bis bald

So, nun ist auch bei uns Schluss. Wir wünschen eine gute Nacht und bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heisst: «Twelve points go to ...» Hoffentlich dann in Kiew.

Das Kalush Orchestra gibt zum Schluss nochmals alles

Wer den Song «Stefania» gleich nochmal anhören will, hier ist er:

Punktestand am Schluss

Ukraine: 631 Punkte
Grossbritannien: 466
Spanien: 459
Schweiz (17. Rang): 78

Das Kalush Orchestra - die Ukraine gewinnt zum dritten Male den Eurovision Song Contest.

Das Kalush Orchestra - die Ukraine gewinnt zum dritten Male den Eurovision Song Contest.

Keystone
Die Moderatoren Alessandro Cattelan, Laura Pausini und Mika geben das Ergebnis bekannt: Die Ukraine siegt am ESC 2022.

Die Moderatoren Alessandro Cattelan, Laura Pausini und Mika geben das Ergebnis bekannt: Die Ukraine siegt am ESC 2022.

Keystone

Es ist die Ukraine

Mit dem Publikumsvoting hat es die Ukraine doch noch geschafft. Sie gewinnt den Eurovision Song Contest. Damit findet die nächste Ausgabe in der Ukraine statt. Oder soll es zumindest. Wir hoffen sehr, dass dann Frieden ist und der ESC in Kiew durchgeführt werden kann.

Null Punkte vom Publikum für Marius Bear

Die Schweiz erhielt vom Publikum 0 Points und kam gesamthaft 78 Punkte. Das ist Rang 17.

Nun geht es schnell

Jetzt kommt das Publikumsvoting. Die Stimmen werden da deutlich zackiger verteilt. Gleich wissen wir, wer gewonnen hat.

Der Punktestand nach dem Juryvoting

1. Rang: Grossbritannien: 283
2. Rang: Schweden: 258
3. Rang: Spanien: 231 
4. Rang: Ukraine: 192
12. Rang: Schweiz: 78

Der Stand nach den Jury-Stimmen:

Deutschland: Null Punkte

Bitter ist der Abend für die Deutschen und Malik Harris. Nach 33 Ländern hat unser Nachbarland weiterhin 0 Punkte. Der Beitrag war zwar nicht sonderlich gut, aber so schlecht auch wieder nicht. Unerklärlich sind dagegen die 9 Punkte für Frankreich. Da wäre die 0 verdient.

Keystone

12 Punkte auf Griechenland aus der Schweiz

Umgekehrt hat die Schweizer Jury ein Herz für die Griechen. 12 Punkte gehen nach Griechenland.

Noch kein Zwölfer für die Schweiz

Sollte Marius Bear im Kühlschrank Siegerschampus eingelagert haben: Er wird heute eher nicht gebraucht. Nach 21 von 40 Jurys hat die Schweiz 45 Punkte. Das sind mehr als 100 Punkte Rückstand auf Grossbritannien. Auch wenn noch sehr viele Punkte verteilt werden: Das ist nicht mehr aufzuholen.

Marius Bear - die Schweiz überzeugte zu wenige Länder für einen Spitzenplatz.

Marius Bear - die Schweiz überzeugte zu wenige Länder für einen Spitzenplatz.

Keystone

Grossbritannien, Schweden und Spanien in Front

Sam Ryder (Grossbritannien) und Chanel (Spanien) schwingen im Moment obenaus. Während sich das bei Ryder für uns irgendwie noch erschliesst, schütteln wir ob dem Punktereigen für Spanien ein bisschen den Kopf. Ebenfalls mit dabei ist Schweden. Eher im soliden Mittelfeld ist derzeit die Ukraine. Die werden aber beim Publikumsvoting sicherlich noch Boden gutmachen.

Sam Ryder freut sich über die Zustimmung.

Sam Ryder freut sich über die Zustimmung.

Keystone

Zuerst die Punkte der Jury

Zuerst werden die Punkte von der Fachjury verteilt. Der Start für die Schweiz ist ansprechend. Nach 3 Ländern hat Marius Bear 12 Punkte.

Es ist nun fast geschafft

Liebes ESC-Team: Wir haben längst gevotet. BITTE HÖRT AUF mit diesen Band-Durchläufen. Es ist ein bisschen wie bei Schulvorträgen, wenn die Vorgabe war: «Mindestens 15 Minuten Redezeit.» Das wurde dann einfach jeweils mit Nichtssagenden Dingen gefüllt. Aber jetzt läuft ein Countdown. Bald ist es so weit. Mindestens ein Durchlauf mit allen Bands, Sängerinnen und Acts blüht uns wohl aber schon noch.

Auch wir kennen einen Schnelldurchlauf - voilà, die Interpretinnen und Interpreten der Reihe nach:

#1: We Are Domi singen «Lights Off». So sieht die Frontfrau übrigens aus der Nähe aus.
25 Bilder
#2: Rumäniens WRS - mit dem Spitznamen Urs - macht auf spanischen Matador und heizt mit «Llámame» ein. Inklusive eingeölten Tänzern.
#3: Portugals Maro stimmt mit «Saudade, saudade» ruhige Klänge an.
#4: The Rasmus aus Finnland hatten vor über zehn Jahren einen Hit mit« In the Shadows». Mit «Jezebel» versuchen sie ihr Glück beim ESC.
#5: Wunderschön: Marius Bear bezaubert bei «Boys Don't Cry» mit nur ein paar Lichteffekten und ganz viel Stimme.
#6: Frankreich startet mit Alvan & Ahez und «Fulenn».
#7: Schräg, schräger, Norwegen: Subwoolfer mit «Give That Wolf A Banana».
#8: Armeniens Rosa Linn klingt mit «Snap» herrlich poppig mit einer Priese Melancholie.
#9: Mahmood & Blanco treten für Italien mit «Brividi» an.
#10: Wir sind beim Auftritt #10: Bei Chanel aus Spanien wirds mit «Slo Mo» heiss.
#11: Die Niederlande stechen trotz ruhiger Bühnenshow heraus: Sängerin s10 singt den Titel «De Diepte» in ihrer Landessprache.
#12: Sie sind die Sympathieträger des Abends: Kalush Orchestra aus der Ukraine mit «Stefania».
#13 Deutschland und Malik Harris mit «Rockstars».
#14 Littauen und Monika Liu mit «Sentimentai».
#15 Aserbaidschan und Nadir Rustamli mit «Fade To Black».
#16: Belgien und Jérémie Makiese mit «Miss You».
#17: Griechenland und Amanda Tenfjord mit «Die Together».
#18: Island und Systur mit «Með Hækkandi Sól».
#19: Moldawien und Zdob şi Zdub + Fraţii Advahov mit «Trenulețul».
#20: Schweden und Cornelia Jakobs mit «Hold Me Closer».
#21: Australien und Sheldon Riley mit «Not The Same».
#22: Grossbritannien und Sam Ryder mit «Space Man».
#23: Polen und Ochman mit «River».
#24: Serbien und Konstrakta mit «In Corpore Sano».
#25: Estland und Stefan mit «Hope».

#1: We Are Domi singen «Lights Off». So sieht die Frontfrau übrigens aus der Nähe aus.

Screenshot

Noch immer keine Punkte verteilt

So lange sich gewisse Beiträge anfühlen, so unerträglich träge gestaltet sich auch die Pause zwischen dem Gesang und der Punkteverteilung. Es ist auch eine Zeit, in der sich Moderatoren und Moderatorinnen gerne in «lustigen» Beiträgen versuchen. Selten hat man sich den Werbeblock so herbeigesehnt.

Die Ukraine wirds machen, aber wo landet die Schweiz?

Bevor die Linien geschlossen sind. Hier noch unsere Tipps:
Graber tippt:
Sieger: Ukraine
Siegerin der Herzen: Armenien
Platz der Schweiz: 7

Krebs tippt:
Sieger: Ukraine
Sieger der Herzen: Grossbritannien
Platz der Schweiz: 12

Wird die Prognose wahr? Gewinnt trotz mässigem Song die Ukraine? Ukrainerinnen und Ukrainer in den Niederlanden fanen und hoffen.

Wird die Prognose wahr? Gewinnt trotz mässigem Song die Ukraine? Ukrainerinnen und Ukrainer in den Niederlanden fanen und hoffen.

Keystone

Nun beginnt das Voten

In der Schweiz ist am Sonntag Abstimmungstag. Im nicht ganz so direktdemokratischen Europa ist das bereits jetzt der Fall. Die Linien sind offen. Sollten hier ausländische Leserinnen und Leser sein: Einmal anrufen für die Nummer 5 und unseren Marius Bear wäre toll. Ansonsten ist nun viel Zeit um Erfrischungsgetränke und Chips zu holen. Oder andere lebenswichtige Dinge zu verrichten. Traditionell werden jetzt alle Kandidatinnen und Kandidaten etwa noch gefühlte achtzig Mal eingeblendet. Bis grad.

Estland: Hoffnung und Ohohohos

Wir haben es geschafft! Stefan mit «Hope» war der 25 und letzte Beitrag. Der Este sieht ein bisschen aus wie ein erwachsener Luca Hänni. Sein Song hat sehr viele «Hopes» und «Ohohohohs». Ansonsten ist uns nichts geblieben davon. Spricht eher gegen Luca Hänni. Äh, Stefan.

#25: Estland und Stefan mit «Hope».

#25: Estland und Stefan mit «Hope».

Keystone

Serbien: Hochamüsante Anklage gegen den Optimierungswahn

Endlich wieder etwas, was richtig polarisiert. Konstrakta  und ihr «In Corpore Sano» ist mehr Performance. Dazu noch ein paar Stimmeffekte und allerlei Merkwürdigkeiten. Ich finds hochsamüsant. Sie kritisiert den allgemeinen Selbstoptimierungswahn. Richtige Botschaft an einem komischen Ort. Hat keine Chance, dafür unsere Sympathie.

#24: Serbien und Konstrakta mit «In Corpore Sano».

#24: Serbien und Konstrakta mit «In Corpore Sano».

Keystone

Polen: Der Fokus fehlt

Was wollen wir dieses Jahr machen? Pop? Klassik? R'n'B? Ballade? In Polen entschied man sich für: Alles von dem. Das kann gut kommen. Oder wie bei Ochman und seinem «River» wirken: Ein Gemischtwarenladen ohne Fokus. Spätestens ab der fünften Falsett-Passage juckt es in den Fingern nach der Fernbedienung. Nur ganz knapp nicht umgeschalten.

#23: Polen und Ochman mit «River».

#23: Polen und Ochman mit «River».

Keystone

Grossbritannien: Das war nun wirklich gut

Was der Unterschied zwischen durchschnittlichem und gutem Pop ist, zeigt Sam Ryder eindrücklich auf. In der Mache ist sein Song «Space Man» vielen anderen des Abends nicht unähnlich. Männerstimme, hoch gesungen, voller Power und mit Steigerungslauf. Doch wo die Energie andernorts irgendwo im Stadionrund verpuffte, feuert Ryder munter weiter. Das ist nicht originell und spätestens ab dem Gitarrensoli auch etwas bemüht, aber halt schon gut. Vielleicht sogar sehr gut. Eine Wohltat in der Popsülze.

#22: Grossbritannien und Sam Ryder mit «Space Man».

#22: Grossbritannien und Sam Ryder mit «Space Man».

Keystone

Australien: Doch, doch, der kann etwas

Es dauert nun nicht mehr ewig. Sheldon Riley versucht sein Bestes für Australien. Alles etwas gar auf androgyn getrimmt, wohl auch in Anbetracht der grossen queeren Fangruppe des ESC. Singen kann der Mann. Und es kommt bereits wieder eine Treppe im Bühnenbild vor. Scheint auch ein Trend zu sein. «Not The Same» gewinnt mit Spieldauer an Intensität und Ausdruck. Momol. Der Song hat etwas. Wir würden ihm einen der vorderen Plätze gönnen. Auch weil er am Schluss so schön gerührt ist.

#21: Australien und Sheldon Riley mit «Not The Same».

#21: Australien und Sheldon Riley mit «Not The Same».

Keystone

Schweden: Toller Start, dann wirds fad

Das hat so gut begonnen und dann wird es doch wieder Stangenware: Cornelia Jakobs singt «Hold Me Closer» zuerst mit der gebotenen Verletzbarkeit und wird dann unsanft von der Melodie weggedönst. Diese rauchige Stimme hat was. Die Musik leider gar nix. Es ist einfach ein bisschen too much. Es berührt vor lauter «Berühren-Wollen» überhaupt nicht. Schade.

#20: Schweden und Cornelia Jakobs mit «Hold Me Closer».

#20: Schweden und Cornelia Jakobs mit «Hold Me Closer».

Keystone

Moldawien: Rambazamba gegen die Nachdenklichkeit

Endlich wieder Kilbi. Nachdem uns die letzten Beiträge in die spätnächtliche Nachdenklichkeit geworfen haben, schüttelt uns Zdob şi Zdub + Fraţii Advahov wieder wach. Aber ausser «Hey Ho Let's Go» ist dies nicht wirklich viel. Fehlende Tiefe und Aussagen versucht der Song mit Lautstärke und Rambazamba wegzuzaubern. Gelingt eine Minute, dann beginnt «Trenulețul» leicht zu nerven. Aber immerhin sind wir wieder wach.

#19: Moldawien und Zdob şi Zdub + Fraţii Advahov mit «Trenulețul».

#19: Moldawien und Zdob şi Zdub + Fraţii Advahov mit «Trenulețul».

Keystone

Island: Nett aber etwas gleichförmig

Alle mögen Island. Das wird auch in diesem Jahr nicht ander sein. Systur sind eine verbremste Girl-Country-Folk-Sad-Song-Band. «Með Hækkandi Sól» ist ideal zum Mitschunkeln und etwas davonschweben. Über Geysire und so. Bleibt halt am Ende doch etwas zu saucig und zu gleichförmig. Aber Island drückt man halt einfach sowieso die Daumen. Also jener Daumen, den wir nicht schon für Marius Bear wunddrücken.

#18: Island und Systur mit «Með Hækkandi Sól».

#18: Island und Systur mit «Með Hækkandi Sól».

Griechenland: Guter Song mit viel Pathos

Habe ich da eben mitgeschnippt? Amanda Tenfjord hat was. «Die Together» ist als Song recht austauschbar, wird aber sehr gut vorgetragen. Die Vertreterin von Griechenland hat eine gute Stimme und kann das Lied über die Zeit tragen. Etwas zu viel Pathos, aber das passt zum ESC.

#17: Griechenland und Amanda Tenfjord mit «Die Together».

#17: Griechenland und Amanda Tenfjord mit «Die Together».

Keystone

Belgien: Blasser Song

Nach einem holprigen Start erwischt uns Jérémie Makiese  sobald der Beat einsetzt. Aber drei Töne weiter gähnen wir bereits wieder. «Miss You» ist ein sehr blasser Song. Zudem reicht seine Präsenz nicht aus, um die offensichtlichen Schwächen zu überdecken. Makiese sieht ein bisschen aus wie ein junger Bruder von Usher. Kommt aber nie an dessen Charisma heran. Hinteres Mittelfeld.

#16: Belgien und Jérémie Makiese mit «Miss You».

#16: Belgien und Jérémie Makiese mit «Miss You».

Keystone

Aserbaidschain: Gute Stimme, fader Song

Der nächste Song aus der Schublade «Powerballade» wird von Nadir Rustamli dargeboten. «Fade To Black» heisst er und wird auf einer Treppe gesungen. Was der Mann stimmlich hat, geht dem Lied aber an Spannung ab. Trotzdem: Eine der besseren Nummern, trotz eines merkwürdig überdrehten Mittelteils.

#15 Aserbaidschan und Nadir Rustamli mit «Fade To Black».

#15 Aserbaidschan und Nadir Rustamli mit «Fade To Black».

Keystone

Litauen: Der Song plätschert

Die Mireille Mathieu aus Litauen heisst Monika Liu. Ihr Song «Sentimentai» hat zwar kaum etwas mit dem Schaffen der Französin gemein, aber immerhin die Frisur ist identisch. Der langsame Song hat seine Momente, verpasst es aber irgendeinen zusätzlichen Kniff zu bekommen. Er rattert vor sich hin. Bis er plötzlich fertig ist. Traurig ist man darob nicht.

#14 Littauen und Monika Liu mit «Sentimentai».

#14 Littauen und Monika Liu mit «Sentimentai».

Keystone

Deutschland: Eminem hat ein Kind mit Ed Sheeran

Alles an Malik Harris wirkt so ausgedacht. «Rockstars» ist ein Formatradio-Powerpopballade. Etwas Ed Sheeran, etwas Eminem, etwas Justin Bieber. Das ist alles nett, aber halt auch nicht mehr. Wieso da noch ein Schlagzeug und mehrere Gitarren auf der Bühne stehen, erschliesst sich uns nicht. Was uns dann sehr positiv überrascht: Am Schluss noch eine Friedensbotschaft. Wir sind heute schnell zufrieden.

#13 Deutschland und Malik Harris mit «Rockstars»,

#13 Deutschland und Malik Harris mit «Rockstars»,

Keystone

Ukraine: Guter Auftritt der Favoriten

Da muss zentnerweise Druck auf den Schultern sein. Favorit bei den Buchmachern und als Vertreter eines angegriffenen Landes auf der Bühne. Doch die Ukrainer vom Kalush Orchestra liefern mit «Stefania» einen guten Auftritt. Ob das in kriegsfreien Zeiten (bitte bald!) für die vorderen Ränge reichen würde? Eher nicht. Am Schluss noch ein Aufruf in ihrer Heimat zu helfen. Wie kann man da nicht die Daumen drücken? Wir drücken sie zugegebenermassen auch ein bisschen.

#12 Ukraine und Kalush Orchestra mit «Stafania».

#12 Ukraine und Kalush Orchestra mit «Stafania».

Keystone

Niederlande: Traurigkeit ganz schön verkauft

Eine Hommage an die Traurigkeit sei «De Diepte» von S10, weiss Sven Epiney zu erzählen. Wir verstehen leider kein Niederländisch, aber von der Songstruktur ist das ein sehr solides Lied. Schön gesungen, mit dem nötigen Druck in die Halle geschleudert und genug vertrackt, um nicht in der Bedeutungslosigkeit zu bleiben. Allgemein: Es hat viel in einer eher gedämpften Stimmung am heutigen Abend. S10 gehört zum besseren bisher.

#11 Niederlande und S10 mit «De Diepte».

#11 Niederlande und S10 mit «De Diepte».

Keystone

Spanien: Wenig Song, wenig Kleidung

Schon wieder halbnackte Toreros. Scheint ein Trend zu sein beim diesjährigen ESC. Diesmal immerhin aus Spanien. Und daneben auch noch ähnlich spärlich bekleidete Damen. Scheinbar hat Chanel vor lauter Nichtbekleidung vergessen, dass es auch einen guten Song braucht. «SloMo» bleibt nicht lange in Erinnerung. Trotz Glitzerkostüm.

#10 Spanien und Chanel mit «SloMo».

#10 Spanien und Chanel mit «SloMo».

Keystone

Italien: Die Kraft versandet

Die Gastgeber Italien treten mit Mahmood + Blanco an. «Brividi» ist ein ganz okayer Song. Spannend ist er aber nicht. Viel Kraft versandet in den hohen Höhen der Stimmen und auch nicht jeder Ton sitzt genau, Muss vielleicht auch nicht. So als Lob des Unperfekten. Irgendwie rührend. Irgendwie auch sehr vernachlässigbar.

#9 Italien und Mahmood + Blanco mit «Brividi».

#9 Italien und Mahmood + Blanco mit «Brividi».

Keystone

Armenien: Der bisher beste Song des Abends

Das ist gut. Rosa Linn erwischt uns mit einer guten Stimme und einer unaufgeregten Stimme. Breitwand-Pop mit einem Schuss Melancholie. Sehr gefühlvoll. «Snap» ist der bisher beste Song des Abends. Es fehlt ihm ein bisschen der grosse Moment. Aber das macht Freude.

#8 Armenien und Rosa Linn mit «Snap».

#8 Armenien und Rosa Linn mit «Snap».

Keystone

Norwegen: Endlich gute Unterhaltung

Norwegen ist konsequenter als viele andere: Der Trash ist so offensichtlich und wird auch gelebt. Inklusive Maskerade und einem absurden Songtitel: «Give That Wolf A Banana». Federt auch etwas aus. Aber es ist gute Unterhaltung. Nicht nur wegen der Maske. Der Song hat etwas. 8 von 12 möglichen Punkten.

7# Norwegen und Subwoolfer mit «Give That Wolf A Banana».

7# Norwegen und Subwoolfer mit «Give That Wolf A Banana».

Keystone

Frankreich: Plumper Techno

Aufhören! Nach der ruhigen Nummer aus der Schweiz stampfen Alvan & Ahez  mit «Fulenn» jegliche Besinnlichkeit mit einem plumpen Techno-Beat weg. Irgendwann kommt dann noch irgendein indigener Jodel dazu. Das ist so uninspiriert, dass wir uns dringend mehr Wein wünschen.

#6 Frankreich und Alvan & Ahez  mit «Fulenn».

#6 Frankreich und Alvan & Ahez mit «Fulenn».

Keystone

Schweiz: Schon noch schön

Schon alleine wegen dem Ohrring: Viel Liebe für Marius Bear. Setzen wir die rotweisse-Brille kurz ab, müssen wir sagen: so richtig umgehauen hat uns die Performance nun nicht. Stimmlich ist das ohne jeden Zweifel super, wirkte aber insgesamt recht statisch. Der Retro-Charme rettet den Song dann doch. Und: Besser als alle der bisherigen Acts war er ganz sicher,

#5 Schweiz und Marius Bear mit «Boys do cry».

#5 Schweiz und Marius Bear mit «Boys do cry».

Keystone

Jetzt die Schweiz

Daumen drücken: Marius Bear singt jetzt.

Finnland: Rock, aber in langweilig

Irgendwo zwischen dem Clown aus «Es» und einer Helly-Hansen-Werbung sind The Rasmus. Die Rockband aus Finnland hat mal einen Hit gelandet. «Jezebel» wird eher keiner. Es hat kaum Druck und trotz einiger Effekte bleibt alles recht bieder. Sogar ein paar Geigen mischen sich noch ein. Dann ist die Jacke des Sängers vorbei und man wünscht sich das gleiche von der Performance.

#4 Finnland und The Rasmus «Jezebel».

#4 Finnland und The Rasmus «Jezebel».

Keystone

Portugal: Endlich mal etwas Ruhe

Maro aus Portugal sind nach dem eher etwas überzückerten Start eine Wohltat. «Saudade, saudade» haut uns jetzt aber auch nicht aus den Socken. Es macht uns eher schläfrig, aber zumindest haben wir nicht mehr den Drang rasch umzuschalten. Gefühlvoll. Und vor allem schön reduziert in der Show.

3# Portugal und Maro «Saudade, saudade».

3# Portugal und Maro «Saudade, saudade».

Keystone

Rumänien: Trashiger Matador

Uh. Hilfe. Irgendwo zwischen Matador und Hotel-Animationsprogramm ist WRS mit «Llámame». Es ist ziemlich alles recht gschliffrig an dieser Performance. Am schlimmsten sind fast die Mini-Shirts der Tänzer. Bitte weiter.

2# Rumänien und WRS mit «Llámame».

2# Rumänien und WRS mit «Llámame».

Keystone

Tschechische Republik: Na ja

We Are Domi mit «Lights Off» sind der Beweis, dass halbgarer EDM-Sound immer noch zu funktionieren scheint. Trotz einigem (wohl nutzlosen) technischen Firelefanz auf der Bühne ist das: langweilig. Immerhin: Alles funkelt. Die Lichtshow ist toll.

1# Tschechien und We Are Domi mit «Lights Off».

1# Tschechien und We Are Domi mit «Lights Off».

Keystone

Gib dem Frieden eine Chance

Eigentlich gibt sich der ESC Mühe kein politischer Anlass zu sein (was gerade angesichts der gegenwärtigen Weltlage irgendwie absurd ist). Zum Start gibt es dann doch etwas Mitklatsch-Pathos. «Give Peace A Chance» inklusive einiger Ukraine-Flaggen im Publikum. Drei Takte später singt schon Laura Pausini  und es bleibt dann halt doch reichlich oberflächlich. Mehr Kostümfest statt Weltpolitik.

Moderatorin des Abends: Die italienische Sängerin Laura Pausini.

Moderatorin des Abends: Die italienische Sängerin Laura Pausini.

Keystone
Die pompöse Show startet farbenreich.  Moderatorin und Sängerin Laura Pausini wechselt auch das Kostüm während ihres Auftritts - von orange zu schwarz-rot.

Die pompöse Show startet farbenreich.  Moderatorin und Sängerin Laura Pausini wechselt auch das Kostüm während ihres Auftritts - von orange zu schwarz-rot.

Keystone

Keystone

Es geht (gleich) los

Pünktlich auf die Minute geht es los in Turin. Damit die Daumen noch nicht dauerhaft gedrückt werden müssen: Marius Bear tritt mit der Startnummer 5 an. Den Auftakt macht die Tschechische Republik.

Marius Bear erscheint zum Event.

Marius Bear erscheint zum Event.

Keystone
Die Showbühne  in Turin: Lost geht es!

Die Showbühne  in Turin: Lost geht es!

Keystone

Luca Hänni schwelgt in Erinnerungen

Auf SRF1 stimmen wir uns mit Luca Hänni und Francine Jordi auf den Abend ein. Hänni, immerhin vorvorletztjähriger Top4-Kandidat, schwelgt dabei munter in Erinnerungen, Ein «Booster» sei es für die Karriere gewesen, sagt der Berner. Unsere Prognose: So weit nach vorne wie Hänni wird es Marius Bear dieses Jahr nicht schaffen. Gemein dabei: Der Song ist keineswegs schlechter als jener von Hänni. Was dem Appenzeller etwas fehlt, ist internationale Bekanntheit. Aber wie auch schon erwähnt an dieser Stelle: Wir lassen uns sehr gerne überraschen.

Wir sind im Flow

Uns läufts nach katastrophalen Jahren, wo uns nicht mal DJ Bobo aus dem Schlamassel retten konnte, wieder richtig super. Man durchaus sagen: Wir sind im Flow.

Luca Hänni holte die Schweiz 2019 wieder zurück ins Eurovision-Rennen und Gjon’s Tears legte 2021 mit Platz 3 gleich nach. Sie gehören zu den 17 Schweizer Künstlerinnen und Künstlern, die es in der Geschichte des Eurovision Song Contest in die Top 5 geschafft haben:

Gewonnen haben wir den Wettbewerb nur gerade zweimal: 1988 mit Céline Dion und «Ne partez pas sans moi». Und gleich beim ersten Mal mit 1956 mit Lys Assia und «Refrain». Zugegeben, das war noch vor dem Showzeitalter und in Lugano, Heimvorteil also.

Unsere Lys Assia: Ein Sieg und eine Geschichte, die sie ein Leben lang erzählen durfte. Wir hören bis heute gerne zu.

Youtube/gue

Warum die Ukraine gewinnt - ja, gewinnen muss

Wenn in Turin, wie es an einem ESC-Finale Pflicht ist, die gute Laune ausgepackt wird, dann ist diesmal doch etwas anders. Mit dabei sind die belastenden Gedanken an den Krieg Russlands gegen die Ukraine. Russland wurde deshalb von der Veranstaltung ausgeschlossen, die Ukraine ist aber mit dem Kalush Orchestra dabei.

Dabei wurde Der Eurovision Song Contest dereinst im Kalten Krieg ins Leben gerufen, um den europäischen Zusammenhalt zu fördern. Nun findet er unter dem Eindruck des traurigen russischen Angriffskriegs statt.

Der von den Buchmachern bereits ausgerufene ESC-Sieg der Ukraine in Turin soll als Wunsch Europas an Russland verstanden werden: Friede! Es wäre eines der grössten Wunder der Menschheit, würde Putin darauf eingehen. Eine schönes Geste der ESC-Gemeinde und -Staaten wäre es allemal. Es bliebe dann die Hoffnung, dass das Finale 2023 - es wäre dann in Kiew - in einem befriedeten Land stattfinden könnte.

Wer ist dieses Jahr Favorit?

Letztes Jahr gewann die italienische Band Måneskin mit ihrem Song «Zitti e buoni».

Die ESC-Sieger 2021: Måneskin aus Italien.

Youtube/Eurovision Song Contest

Geht es nach den Buchmachern, dann gewinnt die Ukraine den diesjährigen Wettbewerb klar. Das kriegsgebeutelte Land ist mit dem Kalush Orchestra vertreten, deren Beitrag lautet «Stefania»:

Wie Marius Bear setzte sich der Beitrag der Ukraine am Dienstag im Halbfinal durch.

Youtube/Eurovision Song Contest

Und die Schweiz? Die Buchmacher räumten Marius Bear im Halbfinale nur Aussenseiterchancen ein. Doch diese Chance hat er genutzt. Auch im Finale bleibt er Aussenseiter - uns kann es egal sein. Warum sollte Marius Bear nicht noch einmal alle überraschen?

Auf den Rängen hinter der Ukraine sehen die Wettanbieter Grossbritannien, Schweden und Italien.

Wer ist der Schweizer Sänger Marius Bear?

Der 29-jährige Appenzeller Marius Bear, der mit bürgerlichem Namen Hügli heisst, hat eine wahnsinns Stimme! Mit dieser überzeugte er am Dienstag bereits im ESC Halbfinale und im vergangenen Jahr in der RTL-Show «I can see your voice». Und 2019 gewann er den Swiss Music Award in der Kategorie Bestes Talent. Marius Bear hat die härtestes Musikschule durchlaufen, die es gibt: Er war Strassenmusiker. Der Song, mit dem er heute Abend gewinnen will, heisst: «Boys Do Cry».

Marius Bear sing sich ins Finale.

Youtube/Eurovision Song Contest

Willkommen zur grossen Sause am Samstagabend

Das ESC-Finale findet in Turin statt - und wie bereits letztes Jahr mit Schweizer Beteiligung: Schafft es der 29-jährige Ostschweizer Marius Bear aufs Podest wie Gjon's Tears, der letztes Jahr den phänomenalen 3. Platz ersang?

Moderiert wird das Mega-Event von der italienischen Sängerin Laura Pausini. Sie ist eine der erfolgreichsten Interpretinnen Italiens mehrfach ausgezeichnet. Ihr zur Seite stehen Starmoderator Alessandro Cattelan und als Zeremonienmeister Michael «Mika» Holbrook Penniman, der libanesisch-britische Sänger, Komponist und Produzent.

Herzlich Willkommen zum ESC-Finale in Turin: Das Moderatorenpaar Mika und Laura Pausini.

Herzlich Willkommen zum ESC-Finale in Turin: Das Moderatorenpaar Mika und Laura Pausini.

Keystone
7 Kommentare
Alex Schneider

ESC: Schweiz raus aus dieser Polit-Veranstaltung! Der ESC ist zu einer reinen Polit-Veranstaltung verkommen. Die vom Publikum regelmässig abgestraften Staaten wie die Schweiz und Deutschland sollten sich aus diesem Pseudo-Musikwettbewerb zurückziehen.

Daniel Lisibach

Wie das Resultat auch immer zustande kam, aber weder musikalisch noch was die Darbietung betrifft war das eines Sieges würdig. Aber ich gönne den Ukrainern diese Demonstration der internationalen Solidarität.

Aktuelle Nachrichten