Schweizer Film

Schweizer Filmschaffende lobbyieren vor dem Bundeshaus

Wer unbedingt mal einen Blick auf die versammelte Schweizer Filmszene werfen will, sollte am frühen Dienstagmorgen nach Bern reisen. Vor dem Bundeshaus treffen sich Krethi und Plethi der hiesigen Filmbranche, um für die Kulturbotschaft zu lobbyieren.

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Im Einsatz für den Schweizer Film: Melanie Winiger (Archiv)

Im Einsatz für den Schweizer Film: Melanie Winiger (Archiv)

/KEYSTONE/WALTER BIERI

Sabine Boss, Paul Riniker, Melanie Winiger, Markus Imhoof, Bettina Oberli, Jean-Stéphane Bron, Seraina Rohrer und Ruth Waldburger: Sie alle und weitere Regisseure, Schauspielerinnen, Direktoren und Produzentinnen begrüssen am Dienstagmorgen die Nationalräte vor dem Bundeshauseingang - Waldburger weilte noch vor wenigen Tagen am Filmfestival in Cannes, wo sie den von ihr mitproduzierten Film "Youth" von Paolo Sorrentino bewarb.

In Bundesbern stimmt der Nationalrat am Dienstag im Rahmen der Sommersession über die Kulturbotschaft 2016-2020 ab. Die Film-Lobbyisten wollen die Räte dazu bewegen, der Botschaft und damit dem erhöhten Kulturbudget zuzustimmen. Ein Ja käme auch ihnen zugute, denn in der Botschaft sind zusätzliche Mittel für das Schweizer Filmschaffen vorgesehen.