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FRAME-FILMTIPP: Die Welt retten: Demain

Wenn wir so weitermachen, bricht unser Ökosystem zwischen 2040 und 2100 zusammen.
Mit «Demain» ist ein zeitgeisti­ger Dokumentarfilm entstanden. (Bild: pd)

Mit «Demain» ist ein zeitgeisti­ger Dokumentarfilm entstanden. (Bild: pd)

Die Meldung aus dem Wissenschaftsmagazin «Nature» hat die Schauspielerin Mélanie Laurent und den Umwelt­aktivisten Cyril Dion dazu ani­miert, dem Thema auf den Grund zu gehen. Statt in ein Weltunter­gangs-­Lamento einzustimmen, machen sie einen gutgelaunten Film, der Personen vorstellt, die zeigen, wie wir das Horrorszenario abwenden können. In den Kapi­teln «Landwirtschaft», «Energie» und «Bildung» kommt einem eini­ges bekannt vor. Aber die restli­chen drei Kapitel sind richtig gut, auch dank den Protagonisten: Ein britischer Ökonom erzählt davon, was die Vorteile der Parallelwäh­rung sind, die man unter anderem in Brixton eingeführt hat. Im Kapi­tel «Demokratie» erfährt man, wie man politikmüde Menschen dazu bringen kann, das Privi­leg zu nutzen, über das Weltge­schehen mitzuentscheiden. Es mutet zwar ab und zu etwas absurd an, wie Dion und Laurent rund um den Globus fliegen, um mit Exper­ten darüber zu diskutieren, wie man die Umwelt schützt. Aber die Reise mit dem Velo zu unterneh­men, wäre schwierig gewesen.

Aus dem Ertrag, den sie nach Hause gebracht haben, ist ein zeitgeisti­ger Dokumentarfilm entstanden. Er verbreitet den Charme von Ge­mütlichkeit, die schönen Bilder sind unterlegt mit Musik, die auch im Café laufen könnte, wo man Zeitung liest. «Demain» ist ein in­spirierender Film, der, obwohl er sich mit einem der schlimmsten Probleme unserer Zeit befasst, op­timistisch stimmt. «Hurra, wir ret­ten die Welt!», möchte man jubeln, wenn man aus dem Kino kommt.

Denise Bucher

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