Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FUMETTO: Emmen brauchte etwas Anlaufzeit

Am Wochenende ging das Comix-Festival Luzern zu Ende. Die Veranstalter freuten sich über viel Interesse, auch wenn die Zahl der Eintritte leicht unter dem Vorjahr lag.
Die Anwesenheit von Stargast Julie Doucet gehörte zu den Highlights des diesjährigen Fumetto. (Bild: Thomas Delley/Key (30. März 2017))

Die Anwesenheit von Stargast Julie Doucet gehörte zu den Highlights des diesjährigen Fumetto. (Bild: Thomas Delley/Key (30. März 2017))

In den neun Haupt- und 57 Satellitenausstellungen verzeichnete das Fumetto total rund 42000 Eintritte. 2016 beim 25-Jahr-Jubiläum waren es rund 50000 gewesen. Dennoch sprachen die Veranstalter gestern von einem Erfolg: Comic-Künstler aus Kanada, Indien, Peru, Australien und Europa hätten Luzern erneut zur Hauptstadt des internationalen Kunst-Comics gemacht.

Gerade die stilistische Vielfalt sei sehr gut angekommen. Als besonders attraktiv hätten sich die neuen Vermittlungsangebote für Erwachsene erwiesen, besonders die Grassroot-Comics-Work­shops. Der indische Comic-Aktivist Sharad Sharma verwandelte viele Laien in Comic-Zeichner.

Nicht alle Besucher gingen auch nach Emmen

Erstmals bespielte das Festival Ausstellungsorte in der Gemeinde Emmen. Die drei Hauptausstellungen auf dem Areal der Vis­cosistadt, darunter diejenige mit Stargast Julie Doucet aus Kanada, begeisterten Comic-Fans aus dem In- und Ausland. Laut der Veranstalter gab es jedoch auch Besucher, die es vorzogen, sich auf die Ausstellungen in der Luzerner Innenstadt zu konzentrieren. Der erste Festivalsamstag sei im Vergleich zu den Vorjahren weniger gut besucht worden, die Besucherzahlen des zweiten Wochenendes seien dafür stabil gewesen.

Der Publikumspreis des Fumetto-Wettbewerbs zum Thema «Welten» geht an die 20-jährige Französin Ambre Verschaeve, die an der Haute école d’art et de design (HEAD) in Genf studiert. Der Comic verbindet die Welt des urbanen Schwimmbads in fantastischen Farben mit der Tierwelt des Ozeans. Weitere Arbeiten von Ambre Verschaeve sind als Teil des HEAD-Satelliten D’amour et d’eau fraîche in der Akku-Kunstplattform zu sehen. Fumetto 2018 wird dann von 14. bis 22. April stattfinden. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.