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Games: Fifa 20 ist erschienen – und bereits massiv in der Kritik

Die Fussballsimulation gehört jedes Jahr zu den Kassenschlagern der Game-Branche. Am Veröffentlichungstag des Spiels ist heuer aber harsche Kritik laut geworden. Zahlreiche Gamer werfen dem Publisher EA Sports vor, ein unfertiges Spiel herausgebracht zu haben.
Dominik Weingartner
Im Karrieremodus von Fifa 20 können neu Pressekonferenzen abgehalten werden. (Bild: PD)

Im Karrieremodus von Fifa 20 können neu Pressekonferenzen abgehalten werden. (Bild: PD)

In Grossbritannien lag der Hashtag #FixCareerMode am Freitag zeitweise auf Platz zwei der Trending-Charts. Zahlreiche Gamer bringen unter diesem Hashtag, der frei übersetzt "repariert den Karrieremodus" bedeutet, ihren Ärger über das gleichentags erschienene Fussballspiel Fifa 20 von EA Sports zum Ausdruck.

Grund dafür ist eine Debatte, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Es geht um den Karrieremodus in der beliebten Fussballsimulation. Fans dieses Modus werfen dem Hersteller vor, diesen seit Jahren stiefmütterlich zu behandeln und im Gegenzug den Modus "Ultimate Team" zu pushen, bei dem EA Sports kostenpflichtige Zusatzinhalte verkaufen kann. Im Karrieremodus, bei dem man in die Rolle eines Teammanagers oder Fussballspielers schlüpft, verdient der Publisher kein zusätzliches Geld – weshalb er dort keine Innovationen fördere, so der Vorwurf.

Für Fifa 20 kündigte EA Sports endlich Neuerungen im Karrieremodus an. Doch viele Fans wurden offenbar bitter enttäuscht, so wie dieser User hier:

Ein anderer Spieler berichtet davon, dass ein Top-Team wie Manchester City in seiner Karriere in der ersten Saison abgestiegen sei, weil das Team immer schlechte Spieler aufgestellt habe. Ein anderer von Rechtschreibfehlern in den simulierten Interviewsituationen. Ein weiterer Spieler beklagt sich über Spiele, die zum Teil am gleichen Tag angesetzt werden. Kurzum: Es scheint, als sei der Karrieremodus nicht wirklich fertig konzipiert.

Bild: PD

Bild: PD

Ein kurzer Test des Spiels zeigt: Zumindest der Vorwurf der nicht aktuellen Kader trifft zum Teil zu. So spielt zum Beispiel der kroatische Nationalspieler Ante Rebic noch immer bei deutschen Bundesligisten Eintracht Frankfurt - obwohl er bereits Ende August zur AC Milan gewechselt ist. Für ein Spiel, dass regelmässig zu den meistverkauften des Jahres gehört und immerhin fast 70 Franken kostet, ist das schon ein bisschen peinlich.

Das Highlight von Fifa 20: Der Strassenfussballmodus "Volta". (Bild: PD)

Das Highlight von Fifa 20: Der Strassenfussballmodus "Volta". (Bild: PD)

Es scheint, als habe EA seine Ressourcen vor allem in die Strassenfussballsimulation "Volta" gesteckt. Dieser ist auch tatsächlich gelungen. Das Spiel auf verschiedenen Plätzen wie Turnhallen oder Parkplätzen macht Spass. Einzig der damit verbundene Storymodus ist in den Zwischensequenzen ein bisschen langatmig und darum eher störend. Dennoch muss man EA hier ein Kompliment machen, durch "Volta" erhält die Fifa-Reihe eine neue und durchaus ansehliche Dimension.

Wenn es nun gelingt, die offensichtlichen Fehler im Spiel rasch zu beheben, kann die jüngste Fifa-Ausgabe doch noch rund werden. Doch bisher schweigt EA zu den Vorwürfen der Gamer.

NHL 20: Wie gewohnt solide

Die neuste Ausgabe der Eishockeysimulation von EA Sports ist bereits am 13. September erschienen. Liebhaber der Reihe können sich freuen: Das Spiel ist wie gewohnt solide und wird seinem Ruf gerecht, eine der besten Sportsimulationen überhaupt zu sein. Von den Spielmodi her bleibt vieles beim Altbewährten. Der grandiose Open-Ice-Modus CHEL, der vergangenes Jahr zum ersten Mal erschienen ist, wurde ausgebaut. Auch der Karrieremodus lässt an Detailgrad und Einflussmöglichkeiten auf ein NHL-Team nichts zu wünschen übrig.

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