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GAMES: NBA Live 18: Comeback mit Schönheitsfehlern

EA will mit NBA Live 18 die Vorherrschaft bei den Basketball-Videospielen erringen. Doch zu überzeugen vermag das Spiel nur zum Teil.
So sieht das Game NBA Live 18 aus. (Bild: PD/EA Sports)

So sieht das Game NBA Live 18 aus. (Bild: PD/EA Sports)

Bei Fussball-Videospielen gibt es zwei Glaubensrichtungen. Die einen schwören auf Pro Evolution Soccer von Konami, die anderen sind überzeugte Anhänger der Fifa-Reihe von Electronic Arts (EA). Ähnlich verhält es sich auch bei den Basketballspielen. Hier duellierten sich NBA 2K und EA über Jahre um die Vorherrschaft – mit Vorteilen für NBA 2K. Dies führte sogar soweit, dass der EA-Ableger NBA Live seit 2013 nicht mehr erschien. Jetzt kehrt das Spiel umso ambitionierter zurück.

Das Herzstück ist der «The One»-Modus. Hier gilt es, einen selbst erstellten Spieler von den Strassenplätzen New Yorks bis zum NBA-Titel zu führen. Der Beginn auf den Strassenplätzen ist liebevoll gestaltet. Jeder Court hat ein eigenes Intro-Video, das die Bedeutung des jeweiligen Platzes in der Basketball-Historie darlegt. Was viele nerven dürfte: Die Videos sind vergleichsweise lange und können beim erstmaligen Spielen nicht übersprungen werden. Nach den Bewährungsproben in den unteren Ligen erfolgt der Wechsel in die NBA ziemlich schnell. Anschliessend können mit dem Spieler normale Saisons in der NBA gespielt werden.

Im Vergleich zum Story-Modus in Fifa ist das eine Verbesserung. Bei Fifa konnte man in der letzten Ausgabe nur eine Saison mit dem Helden Alex Hunter spielen. Dann war der Story-Modus vorbei. Das ist der Tatsache geschuldet, dass Fifa die Geschichte von Alex Hunter in der diesjährigen Ausgabe weiterschreibt.

Doch zurück zu NBA Live. Der «The One»-Modus gefällt, man kann den Spieler nach eigenen Wünschen weiterentwickeln und verbessern. Hinzu kommen Kommunikationsmöglichkeiten mit einem Agenten, Freunden, Journalisten und natürlich dem Coach. Doch bei vielen diesen Interaktionen bleibt unklar, ob diese wirklich einen Einfluss auf den Spielverlauf haben. So verwickelt man sich beispielsweise mit dem Agenten in einen Streit darüber, welche Werbeverträge denn sinnvoll seien – ohne auch nur je einen Vertrag abzuschliessen oder irgendwie davon profitieren zu können. Es scheint hier nur um das Star-Ambiente zu gehen.

Doch wichtig ist in erster Linie das Spielerlebnis auf dem Platz. Hier ist oft zu hören, dass NBA Live bezüglich KI und Realismus weit hinter Konkurrent NBA 2K liegt. Doch da liegt auch eine Stärke des EA-Titels. NBA Live ist ein gutes Einsteigerspiel. Wer einfach ein bisschen Basketball spielen und dabei auch Spass haben möchte, ist mit dem Spiel gut bedient. Und wenn es zu einfach wird, kann man die Schwierigkeit problemlos erhöhen. Dann kann man nicht mehr einfach durch die gegnerischen Reihen marschieren, wie einige Kritiker monieren. Die Grafik sieht gut aus und die Stadionatmosphäre ist fantastisch.

Abzugspunkte gibt es aber für die Menuführung. Diese ist unübersichtlich gestaltet, man gewöhnt sich nicht schnell dran. Es ist eine altbekannte Krankheit vieler Sportspiele: Es wird immer nach neuen kreativen Lösungen im Menudesign gesucht, was aber oft dazu führt, dass diese wenig intuitiv ausfallen. Einfach wäre hier besser

Dominik Weingartner

Die Spieler im Game. (Bild: PD/EA Sports)

Die Spieler im Game. (Bild: PD/EA Sports)

Einer der Basketball Courts in der neuen Version. (Bild: PD/EA Sports)

Einer der Basketball Courts in der neuen Version. (Bild: PD/EA Sports)

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