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Hörbar Weltmusik: Diesen Bands ist nichts fremd

Drei Alben aus Haiti, dem Balkan und gar aus dem Emmental zeigen die Vielfältigkeit der Musik abseits des Mainstream.
Richard Butz

Haiti-Wurzelsuche

Nach 20 Jahren in Kanada ist die haitianische Stimmkünstlerin und Gitarristin Mélissa Laveaux in ihre Heimat zurückgekehrt, um sich mit deren Geschichte und Musik zu beschäftigen. Sie ist eingetaucht in die Musik der Voodoo-Kultur und liess sich von den Protestliedern gegen die Unterdrückung durch die haitianischen Diktatoren berühren. Zusammen mit Drew Gonsalves, Leiter der Band «Kobo Town» aus Trinidad, und weiteren Musikern definiert sie die von ihr ausgewählten Songs neu. «Radyo Siwel» ist in wenigen Tagen aufgenommen worden, tönt stellenweise etwas rau, wirkt aber wohl gerade deswegen frisch und voller Energie.

Mélissa Laveaux: Radyo Siwel. No Format NOF40

Emmental – Cajun

Schwyzerörgeli-Virtuose, Instrumentensammler, Komponist und Volksmusikant Werner Aeschbacher ist vor allem eines – ein Seelenmusiker. Für sein bisher drittes Soloalbum ist er aus Louisiana mit einem Cajun-Örgeli zurückgekehrt. Sein Klang erinnert ihn an das von ihm seit seiner Kindheit geliebtes Langnauer-Örgeli. Die Neuerwerbung ertönt auf acht Titeln der neuen CD, fünf Titel hat er mit verschiedenen Schwyzerörgeli eingespielt und ein Stück ist eine Klangcollage. Gleich mit welchem Instrument er spielt, es ist immer Aeschba­cher pur, und – wie Pedro Lenz dazu anmerkt – die Handschrift des Meisters bleibt unverkennbar.

Werner Aeschbacher: Atchafalaya. Narrenschiff NAR

Osteuropa-Tanz

Vier Musikerinnen und drei Musiker, alle – mit Ausnahme der her­ausragenden türkischen Sängerin Çiğdem Aslan – aus England und von der Strassenmusik herkommend, begeben sich auf eine mitreissende musikalische Reise durch den Balkan. Nichts ist dieser Band fremd. Sie spielt und singt Klezmermusik, Gitarrenjazz, schwirrende Geigenstücke, A-cappella-Polyphonie oder Roma-Musik mit Drive und bestechender Meisterschaft. Aber auch mit grosser Hingabe, Lebensfreude und gleichzeitig mit einer berührenden Ernsthaftigkeit.

She’Koyokh: First Dance On Second Avenue. TUGCD

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