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Band Hecht ist ready für das Hallenstadion

Als fünfte Schweizer Band schaffen es die Luzerner Hecht, das Zürcher Hallenstadion zu füllen.
Michael Graber
Hecht mit Stefan Buck (Mitte) bei der Tanzprobe.Bild: PD

Hecht mit Stefan Buck (Mitte) bei der Tanzprobe.Bild: PD

Ausverkauft. Zwei Monate vor dem Konzert gibt es keine Tickets mehr für Hecht im Hallenstadion. Die Luzerner Band hat damit geschafft, was bisher nur DJ Bobo, Gölä, Krokus und Trauffer geschafft haben: Ein Schweizer Act füllt das grösste Konzerthaus der Schweiz mit seinen 13000 Zuschauern. Das ist so ein bisschen die Champions League im Schweizer Konzertmarkt. Und für die meisten Bands ist sie ähnlich unerreichbar wie für den FC Luzern die Europa-League-Gruppenphase.

«Es ist surrealistisch. Das haben wir uns nie richtig erträumen können», sagt Stefan Buck, Sänger von Hecht. Nach einem höchst umtriebigen Festivalsommer 2018 spielten sie dieses Jahr nur wenige Konzerte. Auch um bei den Fans keine Übersättigung zu generieren und den Appetit aufs Hallenstadion anzuregen. «Wir haben bereits in den ersten Wochen im Vorverkauf mehrere Tausend Tickets verkauft, das war schon komplett crazy», sagt Buck.

Bandmitglieder nehmen Tanzstunden

Auch diesen Sommer spielten sie wieder vor Tausenden Fans und doch ist der Auftritt im Hallenstadion etwas Spezielles: «Bei einem Festival sind die Leute nie nur wegen uns da», sagt Buck, «im Hallenstadion schon.» Dementsprechend bereiten sie sich durchaus minutiös auf den Gig vor. «Wir nehmen unter anderem Tanzstunden, damit wir den Zuschauer etwas Spezielles bieten können», so Buck. Eine Boyband-Tanzshow müsse man aber schon nicht erwarten, es gehe um eine Auflockerung und nicht um eine durchgestylte Choreografie, sagt Buck lächelnd. Ansonsten sei man durchaus auf Kurs. Die Zuschauer dürfen wohl viele der bewährten Hecht-Elemente erwarten: Konfetti-Kanonen dürften ebenso wenig fehlen wie eine Surfeinlage auf den Händen des Publikums: «Einige verrückte Sachen haben wir auch noch in Planung», verrät Buck.

Und sie haben auch etwas frische Musik in ihrem Köcher. Am Freitag erscheint ein neuer Song. «Besch ready für die Liebi vo mer.» Nach zirka fünf Sekunden erkennt man diesen sofort als Hecht-Song: Typisch treibender Pop, der sich stets steigert und bis zum Refrain hochschaukelt und textlich an «Es isch emol en Maa gsy» erinnert.

Ein Vorbote für eine neue Platte? Buck verneint: «Es gibt kein konkretes Datum für ein neues Album.» Das einzige konkrete Datum, dass Hecht haben, ist derzeit der 26. Oktober. Dann spielen sie im Hallenstadion. Im ausverkauften Hallenstadion. Was kommt als Nächstes? Der Letzigrund wie die «Büetzer Buebe»? Buck lacht: «Als die Bürogummis? Nein, sicher nicht. Aber wir nehmen was kommt.»

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