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Festival Heimspiele: Tanz und Theater, vom Solo bis zum Tango

Bühne frei für das freie Zentralschweizer Theater- und Tanzschaffen: Im Kleintheater Luzern und im Südpol Kriens läuft vom 12. bis zum 24. Mai das jährliche Festival Heimspiele.
Céline Graf
Elina Müller Meyer tanzt bei den Heimspielen 2019 durchs Spannungsfeld Authentizität-Gefallen. (Bild: PD)

Elina Müller Meyer tanzt bei den Heimspielen 2019 durchs Spannungsfeld Authentizität-Gefallen. (Bild: PD)

Die Badesaison ist eröffnet. Derweil biegt die Saison der Luzerner Theaterhäuser langsam in die Zielgerade vor der Sommerpause ein. Der freien Theater- und Tanzszene der Zentralschweiz gewidmet ist das jährliche Festival Heimspiele, eine Kooperation zwischen dem Kleintheater Luzern und dem Südpol.

Gut, böse und dazwischen

Die diesjährige Ausgabe startet mit dem Kinderstück «De Zeppelin flüügt nümme» von Luki*ju. Darin begegnen sich das Grosi Johanna und ihr erwachsener Neffe Florian neu (19. Mai). Um eine Mutter-Kind-Beziehung geht es im Performance-Solo «Chi» der Luzernerin Nina Langensand (14. Mai).

Ebenfalls solo treten mit je einem Tanzstück (22. Mai) die beiden Tänzerinnen Elina Müller Meyer und Deborah Gassmann auf. Wer sind wir und was tun wir warum, bevor wir sterben? Yogalehrerin Müller Meyer setzt sich in der Choreografie «Caso & Caos» mit den widersprüchlichen Bedürfnissen nach Authentizität und Gefallen auseinander. Gassmann bewegt sich in «agnoia» zwischen zwei anderen Polen: dem «Guten» und dem «Bösen». Spannend zu sehen wird sein, ob auch Zwischentöne, Grauzonen zum Ausdruck kommen.

Krisen und Badehosen

I-Fen Lins Performance «Findet jetzt statt» lädt derweil ein, «das Leben im Hier und Jetzt zu feiern» (24. Mai). Ein paar Tanzschritte üben dafür kann das Publikum ja nach der ersten Vorstellung von «Cap Escape Plaisance Club» (18./19. Mai). Standardtanz wird im aktuellen Stück der Gruppe Schauplatz International (eigentlich aus Bern, aber mit Zuger Wurzeln) zum Vehikel für die Schaffenskrise eines ­arrivierten Künstlerpaars.

Zum witzigen Teil des Heimspiele-Programms gehört auch die szenisch-musikalische Lesung «Frischs Tell – wie es wirklich war» von Walter Sigi Arnold und Beat Föllmi (16./17. Mai). Zudem wird, wie sich das heute im Theater gehört, der Genrerahmen verlassen: mit Jazz von Le String’Blö (14. Mai) und der Quartalsbilanz «Stand-up Philosophy» (15. Mai). Die drei Philosophen treten eventuell in Badehosen auf, wie der Ort spekulieren lässt: das Seebad Luzern.

Festival: Sonntag, 12. Mai, bis Freitag, 24. Mai 2019
Daten und Tickets: www.kleintheater.ch, www.sudpol.ch

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