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Hörbar Weltmusik: Neue Alben aus Westafrika, Syrien und Frankreich

Garance Louis and the Mitochondries arbeiten mit 25 Musikerinnen und Musikern zusammen. Herausgekommen ist eine wilde Mischung von Walzern, Chansons und Tangos.
Richard Butz

Chansons neu definiert

Eigenwillig, überraschend und unverwechselbar: Diese Begriffe treffen alle für dieses Album zu. Die französische Akkordeonistin und Sängerin Garance Louis bringt mit rund 25 Musikerinnen und Musikern eine wilde Mischung von Walzern, Chansons und Tangos Zustande. Louis definiert das Chanson neu, fernab vom klassischen Stil und doch in dessen Tradition stehend. Sie wird oft mit Edith Piaf verglichen, aber ihre Stimme ist leichter, intimer und nuancierter. Manches tönt schräg, ja schrullig. Und zwischendurch lassen sie und ihre Band es auf dem Album tüchtig krachen.

Garance Louis and the Mitochondries: Blance L’Aurore, Smugglers Records

Afrika und Jazz

Seit 16 Jahren besteht dieses Trio, aktuell besetzt mit dem Pianisten Abdoulaye Diabaté, dem Perkussionisten Moussa Sissokho und dem Kora-Virtuosen Chérif Soumano. Unterstützt von fünf Gastmusikern spielt es auf seinem vierten Album acht eigene, westafrikanisch gefärbte Stücke und je eine Komposition von Cantautore Paolo Conte («Via con me»), des grossartigen kapverdischen Musikers Luis Morais («Sodade») sowie des amerikanischen Jazzpianisten Bobby Timmons («Moanin’»). Hier begegnen sich traditionelle westafrikanische Musik, Jazz und Weltmusik in einer überzeugenden Fusion, die be- und verzaubert.

Kora Jazz Trio: Part IV, Cristal Records

Syrisch-Schweizerisch

«Alrozana» steht für ein italienisches Schiff, das während einer grossen Hungersnot zu Anfang des 20. Jahrhunderts langersehnte Lebensmittel nach Syrien brachte. Zugleich bezeichnet es ein kleines Fenster, durch welches sich junge Liebespaare unterhalten. Aus Syrien stammt auch der Komponist und Oud-Spieler Hassan Taha, der mit dem zehnköpfigen schweizerisch-syrischen Ensemble neue Klangwelten eröffnet. Das Resultat ist «Neue Volksmusik», innig und experimentierfreudig gespielt und abwechselnd in arabischer Sprache und auf Schweizerdeutsch gesungen.

Hassan Taha und Ensemble «Brunnen und Brücken»: Alrozana, Zytglogge ZYT 4649

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