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«Ich mag Texte, die nicht so eindeutig interpretierbar sind»

Nachgefragt

Lea Cadisch, wie sind die Texte in Ihrem Buch entstanden?

Den längsten Text schrieb ich als Maturaarbeit inklusive einer Dokumentation über mein Schaffen daran. In der Zwischenzeit habe ich ihn aber nochmals überarbeitet. Ohnehin sind alle Texte das Ergebnis von jahrelangem Ausprobieren und Feilen daran.

Also handelt es sich eher um laufende Projekte. Irgendwann aber mussten Sie sagen: Das nun sind die definitiven Versionen der Texte.

Das passierte fast zwangsläufig nach dem Entschluss, sie als Buch zu publizieren. Dann gab es natürlich eine Deadline für die endgültigen Fassungen.

Sie scheinen aber doch eine Vorliebe für kürzere Textformen zu haben, mit denen Sie experimentieren können.

Das stimmt. Persönlich mag ich auch Lyrik sehr gerne. Ohnehin Texte, bei denen eine Interpretation schwierig und weniger eindeutig ist. Und die dafür eher Gefühle transportieren.

Mir ging es bei der Lektüre genau andersrum: Bei den kurzen Texten war ich damit beschäftigt, zu verstehen, was gemeint sein könnte. Beim längsten Text fand ich mich inhaltlich rasch zurecht, konnte mich darum auch fallen- und berühren lassen.

Das kann ich gut nachvollziehen. In einem längeren Text gibt es nicht zuletzt mehr Raum, um die Figuren zu entwickeln. Und dadurch entsteht beim Lesen auch eine stärkere Bindung an sie.

Wie geht es nun weiter mit Ihnen als Autorin?

Es ist schon ein Traum von mir, von der Schriftstellerei leben zu können. Aber ich bin realistisch genug, um zu wissen, wie viel dafür zusammenpassen muss. Gerade habe ich die erste Fassung für einen rund 300-seitigen Roman fertig. Daran arbeite ich nun sicher weiter. Wie ich aber im Hinblick auf eine Veröffentlichung vorgehe, kann ich jetzt noch nicht sagen. Sicher hängt es auch ein wenig von der Resonanz auf mein erstes Buch ab. (are)

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