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Vielfältiger Querschnitt durch das Kunstschaffen in der Zentralschweiz

Neben der Ausstellung zu William Turner (6. Juli bis 13. Oktober im Kunstmuseum Luzern) zeichnen sich an Zentralschweizer Ausstellungsorten weitere Highlights ab, die wir hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit bereits erwähnen:
Ein Gemälde von William Turner. Bild: PD

Ein Gemälde von William Turner. Bild: PD

Das Kunstmuseum Luzern, das dieses Jahr das 200-Jahr-Jubiläum der Kunstgesellschaft Luzern feiert und wegen der periodischen Renovationsarbeiten bis 8. März geschlossen bleibt, startet bei Wiedereröffnung mit der Ausstellung «Und die alten Formen stürzen ein. Kunst um 1800 aus der Sammlung». Die Zeit ist gemäss dem Museum auch sozial besonders interessant, weil sich die heutige Zivilgesellschaft heranbildete und das selbstbewusste Bürgertum zahlreiche Vereine und Bildungsstätten gründete. Ebenfalls einen Zusammenhang mit dem Jubiläum hat die Ausstellung «News, Erwerbungen im Kontext der Sammlung», die ebenfalls am 9. März startet.

Comic Festival zeigt Spannendes aus Japan

In Zusammenarbeit mit dem Comic Festival Fumetto beginnt am 6. April eine Ausstellung mit Werken des Japaners Keiichi Tanaami, der in bunten Kompositionen amerikanische Comic-Welt, psychodelische Albträume und japanische Kultur verbindet. Und ab 8. Juni zeigt die Innerschweizer Künstlerin Anita Zumbühl Arbeiten zum Verhältnis von Mensch, Natur und Kultur.

Die Kunsthalle Luzern zeigt nach der noch bis 19. Februar laufenden Ausstellung zu Olga Zimmelova (wir berichteten am 11. Januar) unter anderem ab 23. März die «Werkschau Chicago», eine Gastausstellung von Artists in Residence, organisiert vom Verein Städtepartnerschaft Luzern – Chicago.

Ab 6. April wird die Wettbewerbsausstellung zum diesjährigen Fumetto präsentiert. Das Thema lautet «Velo». Ab 28. September ist die Kunsthalle einer von mehreren Luzerner Standorten des Grafikfestivals «Weltformat». Und am 13. Oktober startet die Ausstellung «Das Löwendenkmal sind wir» (Arbeitstitel) mit Bezug auf das 200-Jahr-Jubiläum des Luzerner Löwendenkmals im Jahre 2021, kuratiert von Peter Fischer.

Im Kunsthaus Zug gehört «Projekt Sammlung (5), Roman Signer» zu den Highlights. Gezeigt werden ab dem 25. Mai neue Skulpturen, Videos und Installationen. Am 9. September wird «My Mother Country. Malerei der Aborigines» ein spannendes Erlebnis bieten.

Das Museum Bellpark Kriens zeigt ab 9. März die Ausstellung «Sport» von Karlheinz Weinberger. Ebenfalls gesellschaftliche Relevanz verspricht ab dem 24. August «Shopping Center. Zur Zukunft des modernen Marktplatzes».

Textilien und ihre Bedeutung für den Menschen

Im Akku Emmen startet am 4. Mai «Eile mit Weile: Zeit für Performance», mitkuratiert von Judith Huber, letztjährige Gewinnerin des Schweizer Performancepreises. Am 24. August startet «Die Fäden in der Hand». Es geht um Textilien und ihre Bedeutung für die Menschen auch im gesamtgesellschaftlichen Kontext. Der Akku feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen, was unsere Zeitung ebenfalls grösser aufgreifen wird.

Im Haus für Kunst Uri gehört «Furka-Interventionen auf 2034 m ü. M.» (Arbeitstitel) zu den Favoriten. Die Schau startet am 16. März. Und das Museum Nidwalden wird ab 28. September Werke des Nidwaldners Rudolf Blättler zeigen. Der heute in Luzern arbeitende Bildhauer, Zeichner und Maler ist gerade mit plastischen Arbeiten auch im öffentlichen Raum sehr präsent. (jst/are)

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